Meldungen Update Bäckerasthma 30.01.2026 - Mehl nach wie vor die häufigste Ursache für berufsbedingte Atemwegsallergien bei Bäckern, berichtete Dennis Nowak vom Klinikum der Universität München, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, auf dem 22. Pneumologie-Update-Seminar am 21. und 22. November 2025 in Berlin. Sarkom-Therapie individuell nach Subtyp erforderlich 28.01.2026 - Die Ergebnisse der Behandlung von Sarkomen hängt ganz besonders von zwei Faktoren ab, erklärte Martin Trepel, Direktor der II. Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Augsburg sowie Direktor des Comprehensive Cancer Centers, auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz: Therapeutisches Konzept beim frühen Mammakarzinom 28.01.2026 - Das differenzierte therapeutische Vorgehen beim frühen Mammakarzinom erläuterte Andreas Schneeweiss vom Universitätsklinikum und Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Gynäkologische Onkologie, auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz. Fatigue häufig bei Krebspatienten – wie therapieren? 28.01.2026 - Die Prävalenz von moderat bis schwerer Fatigue bei Krebspatienten ist enorm hoch und liegt bei ca. 30 % bis 60 % während der Therapie, berichtete Karin Jordan von der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz. Was kann das molekulare Tumorboard? 28.01.2026 - Beim „molekularen Tumorboard“ wird immer die primär-genomische Einschätzung des individuellen Befundes des Patienten durch das Board Grundlage der Therapie-Entscheidung, erklärte Andreas Neubauer vom Universitätsklinikum Marburg, Klinik für Hämatologie, Onkologie, Immunologie, auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz. Prognose von Kopf-Hals-Tumoren weiterhin unbefriedigend 28.01.2026 - Trotz moderner multimodaler Therapiekonzepte und erheblicher Fortschritte in den operativen und strahlentherapeutischen Techniken ist die Prognose von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren aufgrund einer hohen Rezidiv-Wahrscheinlichkeit weiterhin unbefriedigend, berichtete Stefan Kasper-Virchow vom Westdeutschen Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz. Nach Knochenbrüchen im Winter konsequent auf Osteoporose prüfen! 28.01.2026 - Frakturen können ein erstes Anzeichen für eine bislang unerkannte Osteoporose sein, warnte die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) am 15. Januar 2026. Allerdings erhalten viele Menschen nach Knochenbrüchen nicht die notwendige internistische Anschlussversorgung, um eine Osteoporose als Ursache frühzeitig zu erkennen. Entwurf für neue GOÄ: Deutlich bessere Honorare für Gutachter vorgesehen 28.01.2026 - Vor wenigen Tagen wurde der von der Bundesärztekammer und dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) konsentierte Entwurf einer neuen Gebührenverordnung für Ärzte (GOÄ), welcher seit Anfang Juni 2025 beim Bundesgesundheitsministerium vorliegt, vorgestellt. Darin ist auch eine deutlich bessere Honorierung für aufwändige ärztliche Gutachten vorgesehen. „Komplementäre“ und „alternative“ Methoden beim Mammakarzinom 28.01.2026 - In der aktuellen S3-Leitlinie „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ (Version 5.0 vom Dezember 2025; AWMF-Registernummer: 032-045OL) wird auch das Thema „komplementäre“ und „alternative“ Methoden angesprochen: Schweigepflicht gilt auch für medizinische Gutachten 28.01.2026 - Ein medizinischer Sachverständiger unterliegt bei Erstellung eines Gutachtens grundsätzlich der ärztlichen Schweigepflicht, auch gegenüber einer ärztlichen Verrechnungsstelle. Ohne Einwilligung des Begutachteten in die Weitergabe von Daten ist eine Abtretung von Vergütungsansprüchen eines Sachverständigen an eine ärztliche Verrechnungsstelle wegen Verstoßes gegen die Schweigepflicht nichtig. Kein Zugang zur beitragsfreien Familienversicherung über kurzzeitigen Bezug einer Teilrente 28.01.2026 - Ehepartner sind nicht familienversichert, wenn sie ihre Altersrente lediglich für wenige Monate als Teilrente in Anspruch nehmen und dadurch in dieser Zeit die Einkommensgrenze für den Zugang zur Familienversicherung unterschreiten. Dies hat der 6a. Senat des Bundessozialgerichts am 22. Januar 2026 für die noch bis zum 31. Dezember 2025 geltende Rechtslage entschieden und die Revision des Klägers zurückgewiesen (Aktenzeichen B 6a/12 KR 14/24 R). Neue ambulante Kassenleistung: Hautbestrahlung bei Akne inversa 28.01.2026 - Künftig können Menschen mit leichter bis mittelschwerer Akne inversa, auch Hidradenitis suppurativa genannt, zusätzlich zur lokalen antibiotischen Salbentherapie mit einer Kombination aus intensiv gepulstem Licht (IPL) und Radiofrequenz (RF) behandelt werden. Außerklinische Intensivpflege kann künftig per Videosprechstunde verordnet werden 28.01.2026 - Künftig können auch Leistungen der außerklinischen Intensivpflege im Rahmen einer Videosprechstunde verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat nun festgelegt, unter welchen Voraussetzungen das für Ärztinnen und Ärzte möglich sein wird. Verurteilung eines Berliner Arztes wegen Mitwirkung an einer Selbsttötung rechtskräftig 28.01.2026 - Der in Leipzig ansässige 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin I vom 8. April 2024 verworfen. Das Landgericht hat den Angeklagten für seine Mitwirkung an der Selbsttötung einer 37-jährigen Geschädigten wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Vom wegen seiner Mitwirkung an einem vorhergehenden Suizidversuch der Geschädigten erhobenen Vorwurf eines versuchten Tötungsdelikts hat es ihn freigesprochen. Begutachtungen bei Traumatisierungen 28.01.2026 - 1. Bei schweren Traumatisierungen können im Umfeld von Begutachtungen Symptome stärker werden, das stellt aber keine Retraumatisierung dar. 2. Wenn vor der Untersuchung Medikamente abgesetzt werden, hat dies keinen therapeutischen Hintergrund, dies wäre nichts anderes als eine Abhängigkeit der Therapie von Begutachtungen oder im Kontext mit Verfahren. Morbus Crohn: Pflegeaufwand bei GdB-Bewertung berücksichtigen 28.01.2026 - Bei der GdB-Bewertung einer Morbus Crohn-Erkrankung kann ein durch die hygienische Versorgung bedingter erheblicher Pflegeaufwand zusätzlich berücksichtigt werden – Urteil des LSG Niedersachsen-Bremen vom 26.November 2025 - L 5 SB 25/21 Kiefergelenk-Endoprothese schenkt Patientin neue Lebensqualität 28.01.2026 - Ein medizinischer Meilenstein in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gelang in Kassel: An den dort ansässigen Helios Kliniken wurde eine patientenspezifische Kiefergelenk-Endoprothese implantiert. Der hochspezialisierte Eingriff ermöglicht einer 55-jährigen Patientin nach jahrelangem Leidensweg wieder eine nahezu normale Mundöffnung – damit sind alltägliche Dinge wie Essen oder Zähneputzen für sie endlich wieder möglich. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie individualisierte Medizin und spezialisierte MKG-Chirurgie selbst in schwersten Fällen neue Perspektiven eröffnen können – betont die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG). Radiotherapie als Bridging vor CAR-T-Zelltherapie 27.01.2026 - In den letzten Jahren hat sich die Radiotherapie zunehmend als wesentlicher Bestandteil der Bridging-Strategie vor einer CAR-T-Zelltherapie bei rezidivierten oder refraktären aggressiven B-Zell-Lymphomen etabliert, berichtete Christian Baues von der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum auf dem 9. Radioonkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Berlin Katheter-assoziierte tiefe Venenthrombosen – häufig und gefährlich 23.01.2026 - Katheter-assoziierte tiefe Venenthrombosen stellen eine der häufigsten und klinisch bedeutsamsten Komplikationen bei Patienten dar, die auf zentralvenöse Katheter angewiesen sind, berichtete Beyhan Ataseven von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universität Bielefeld-Klinikum Lippe auf dem 19. Gynäkologische-Onkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. Welcher Sicherheitsabstand bei der OP des frühen Vulvakarzinoms? 20.01.2026 - Die Therapie der Wahl des lokoregionär begrenzten Vulvakarzinoms besteht in einer kompletten Resektion des betroffenen Areals, wobei das Ausmaß der lokalen Resektion dabei über die Jahre immer mehr abgenommen hat, berichtete Linn Wölber von der Klinik für Gynäkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf dem 19. Gynäkologische-Onkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. Erhöhtes Lymphom-Risiko bei Sjögren-Erkrankung 16.01.2026 - Das Lymphom-Risiko bei Sjögren-Erkrankung ist deutlich erhöht, berichtete Miriam Wittmann von der Hautklinik an der Universitätsmedizin in Mainz auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. Soziales Entschädigungsrecht – Covid-19-Schutzimpfung nicht ursächlich für Gesundheitsbeschwerden 14.01.2026 - Wer durch eine von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlene Schutzimpfung eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat, erhält wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung auf Antrag Versorgungsleistungen. Dabei müssen die Impfung, eine unübliche Impfreaktion und die Schädigungsfolge mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Für den ursächlichen Zusammenhang hingegen gilt, dass mehr für als gegen diesen spricht. Die bloße Möglichkeit eines Kausalzusammenhangs ist hingegen nicht ausreichend. Versorgung von Frauen nach sexualisierter Gewalt 14.01.2026 - Mit der erstmals erstellen S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“ (AWMF-Registernummer 015-097; Stand: 1.1.2026) soll eine Verbesserung und Standardisierung der ärztlichen Versorgung, Betreuung von und der Spurensicherung bei weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland erreicht werden. Retraumatisierung bei PTBS durch Begutachtung? 14.01.2026 - Kann es zu einer Retraumatisierung bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) durch eine Begutachtung durch den vom Gericht bestellten Gutachter kommen? Zu dieser Frage nahm das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg mit Urteil vom 4.12.2025 (AZ: L 6 VE 1308/25) Stellung. Schmerzensgeld von 1 Million Euro wegen schwerer Hirnschädigung infolge mehrerer grober Behandlungsfehler bei der Geburt 14.01.2026 - Ein nach sechs groben Behandlungsfehlern bei der Geburt erlittener schwerer Hirnschaden rechtfertigt einen neuen Höchstbetrag des Schmerzensgeldes von einer Million Euro, so der Tenor eines (nicht rechtskräftigen) Urteils des Landgerichts (LG) Göttingen vom 14.8.2025 (AZ: 12 O 85/21) über welches die Fachzeitschrift „Versicherungsrecht“ berichtet. Mehr anzeigen