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Meldungen

Abnorme EKG-Befunde bei Athleten beurteilen

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Das EAPC-Konsensuspapier 2025 stellt eine umfassende Zusammenstellung abnormer EKG-Befunde bei Athleten dar, die in der klinischen Praxis oftmals Unsicherheit auslösen, erklärte Christian Stumpf vom Klinikum Hohe Warte am Klinikum Bayreuth auf dem 21. Kardiologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.

Pharmakotherapie der Adipositas von zunehmender Bedeutung

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Neue Daten zu Semaglutid und Tirzepatid geben berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass in Zukunft die Pharmakotherapie der Adipositas einen größeren Stellenwert im eskalierenden Therapiealgorithmus für Menschen mit Adipositas einnehmen kann, erklärte Matthias Blüher von der Adipositas-Ambulanz der Universitätsmedizin Leipzig auf dem 21. Kardiologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.

Schilddrüsen-Sonographie zur differenzierten Risikostratifizierung

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Der hochauflösende Ultraschall ist das zentrale bildgebende Verfahren zur Beurteilung der Schilddrüse, erklärte Viktoria Köhler, Oberärztin der Medizinischen Klinik 1 – Endokrinologie an der Universitätsmedizin Frankfurt auf einer Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) am 17. März 2026.

„Naturheilverfahren“ in der Onkologie

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Der 150. Fortbildungskongress des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin (ZAEN) – Jubiläumskongress zu 75 Jahre ZAEN – vom 13. bis 22. März 2026 in Freudenstadt stand unter dem Motto: „Naturheilverfahren in der Onkologie“.

Arbeit als zentraler Faktor in der Neurologie

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„Arbeit“ ist in der Neurologie kein Randthema, sondern ein zentraler Kontextfaktor für Risiko, Verlauf und Prognose neurologischer Erkrankungen – und zugleich ein entscheidender Marker für Funktionsfähigkeit und Teilhabe, erklärte Claas Lahmann, Ärztlicher Direktor des Departments für Psychische Erkrankungen, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.

Neurologische immunvermittelte Nebenwirkungen durch Immun-Checkpoint-Inhibitoren

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Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) stellen eine effektive Krebs-Immuntherapie dar, sind jedoch mit immunvermittelten unerwünschten Ereignissen verbunden. Die Inzidenz von neurologischen immunvermittelten Nebenwirkungen wird auf 1 % bis 5 % von allen ICI-therapierten Patienten geschätzt, berichtete Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Würzburg auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.

Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen und Raucher kommt ab April in die Versorgung

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Die Lungenkrebs-Früherkennung kommt ab April in die gesundheitliche Versorgung. Aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können dann alle 12 Monate mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) untersucht werden. Ziel ist es, bei diesem besonders gefährdeten Personenkreis Lungenkrebs möglichst früh zu erkennen. Die neue Leistung der gesetzlichen Krankenkassen beruht auf einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie der vorausgegangenen Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung des Bundesumweltministeriums.

Hohe Offenheitsraten nach Unterschenkel-Rekanalisation

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In den letzten Jahrzehnten hat sich durch die Entwicklung neuer Techniken und Devices eine deutliche Besserung der Offenheitsraten nach arterieller Unterschenkel-Rekanalisation abgezeichnet, berichtete Andrej Schmidt von der Klinik und Poliklinik für Angiologie am Universitätsklinikum Leipzig auf dem 21. Diabetologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Wiesbaden.  

Aktuelle ESC-Leitlinie zu Myokarditis und Perikarditis

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Über die im Jahr 2025 veröffentlichte Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) zum Management von Myokarditis und Perikarditis (Eur Heart J., 2025) berichtete Maren Weferling von der Abteilung für Kardiologie an der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim auf dem 21. Diabetologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Wiesbaden.

Negative Auswirkungen der juvenilen idiopathischen Arthritis auf die Erwerbssituation

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Eine juvenile idiopathische Arthritis hat negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage bis ins Erwachsenenalter, mit geringerem Jahreseinkommen und einen höheren Arbeitsausfall, berichtete Gerd Horneff vom Zentrum für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie an der Asklepios Klinik Sankt Augustin auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.

Posttraumatische Belastungsstörung kann auch bei Leichenumbettern als WieBerufskrankheit anzuerkennen sein

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Der Kläger hatte als Leichenumbetter langjährig Weltkriegstote im In- und Ausland exhumiert und identifiziert. Die beklagte Berufsgenossenschaft sowie Sozial- und Landessozialgericht hatten es abgelehnt, eine Posttraumatische Belastungsstörung, die nicht in der Berufskrankheiten-Verordnung als Berufskrankheit gelistet ist, als Wie-Berufskrankheit anzuerkennen. Die Revision des Klägers im Überprüfungsverfahren führte zur Zurückverweisung der Sache an das Landessozialgericht.

Fachgesellschaften schaffen Grundlage für bessere Versorgung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen

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Die Entzündungsmedizin steht vor einem grundlegenden Wandel: Statt allein auf das betroffene Organ zu schauen, setzen moderne Therapiekonzepte auf stärker personalisierte Behandlungen, die die zugrunde liegenden Entzündungs- und Immunprozesse im Körper berücksichtigen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) sowie die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) eine gemeinsame Initiative zur Zertifizierung interdisziplinärer Entzündungszentren gestartet. In einer gemeinsamen Kommission entwickeln die Fachgesellschaften den Rahmen für eine nationale Struktur zur Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen.

Werbung für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis verstößt gegen das Heilmittelwerberecht

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Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der Betreiber einer Internetplattform zur Vermittlung von Behandlungen mit medizinischem Cannabis gegen das heilmittelwerberechtliche Verbot der Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel verstößt, wenn er unter Verweis auf die mit medizinischem Cannabis therapierbaren Beschwerden Behandlungsanfragen bei kooperierenden Ärzten ermöglicht.

Innovationsausschuss-Projekte – Vier neue S3-Leitlinien für eine bessere Versorgung

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Vier weitere Projekte zu neuen medizinischen S3-Leitlinien, die vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert wurden, sind erfolgreich abgeschlossen worden. Erstmals stehen damit hochwertige evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für folgende Behandlungssituationen zur Verfügung:

Zweitmeinungsverfahren: Zahl der Zweitmeinenden steigt weiter

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Die Zahl der für eine Zweitmeinung bei bestimmten Eingriffen zur Verfügung stehenden Ärztinnen und Ärzte wächst weiter. Dies zeigt der aktuelle Bericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu den bundesweiten Genehmigungen im Jahr 2024. Der Bericht ist Teil der Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und zeigt, wie viele Anträge auf eine Genehmigung als Zweitmeiner gestellt, genehmigt und abgelehnt wurden. Per Beschluss von gestern hat der G-BA den aktuellen Bericht zur Veröffentlichung auf der Website freigegeben.

ASV-Richtlinie umfangreich angepasst

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Mit einem aktuellen Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Richtlinie über die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) einschließlich der Appendizes turnusmäßig angepasst. Viele Änderungen gehen auf Hinweise aus der Versorgungspraxis zurück. Der Beschluss wird jetzt vom Bundesministerium für Gesundheit geprüft und tritt nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

4,5% Honorarkürzung psychotherapeutischer Leistungen – die Lösung für das Versorgungsproblem?

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Die Kürzung von 4,5 % ist mehr als eine statistische Größe; sie stellt einen unmittelbaren Eingriff in die Versorgungsqualität dar. Seit 2021 (1) steigt die Anzahl an Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland, und die Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind insbesondere für Kinder und Jugendliche hoch und liegen derzeit bei 3–5 Monaten (2).

Hebammengeleitete Geburtsbetreuung in Kreißsälen: G-BA legt Mindestanforderungen fest

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute Anforderungen an Strukturen und Prozesse einer durchgängig hebammengeleiteten Betreuung von Geburten im Krankenhaus beschlossen. Ein hebammengeleiteter Kreißsaal ist ein geburtshilfliches Betreuungsangebot, ergänzend zur ärztlich geleiteten Geburt. Grundlagen der Beratungen waren unter anderem von Hebammenverbänden erarbeitete Kriterienkataloge für hebammengeleitete Kreißsäle. An der Erarbeitung der Richtlinie waren die maßgeblichen Hebammenberufsverbände beteiligt.

Demenzen: Aktualisierte S3-Leitlinie ordnet neue Antikörpertherapien ein

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Die Living Guideline Demenzen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ermöglicht den etwa 1,8 Millionen Menschen, die in Deutschland erkrankt sind, eine adäquate Diagnostik und optimale Therapie nach dem neuesten Stand der Wissenschaft. Die S3-Leitlinie wurde jetzt aktualisiert und enthält erstmals auch einen Vorschlag zur Behandlung von Alzheimer-Frühstadien mit den neu zugelassenen Antikörpern Lecanemab und Donanemab – auch wenn die Frage der Übernahme der Behandlungskosten für diese Therapien noch nicht letztendlich geklärt ist.