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Meldungen

Stationäre Rehabilitationsmaßnahme kann unter die Leistungspflicht der privaten Krankenversicherung fallen

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Eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme, die kein gesetzlicher Träger veranlasst hat, fällt nicht ohne Weiteres unter den Risikoausschluss „Kur- und Sanatoriumsbehandlung“ in § 5 Abs. 1 d) der Musterbedingungen der privaten Krankenversicherung (MB/KK 2009), erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg mit Urteil vom 13.10.2025 (AZ: 8 U 447/24), über welches die Fachzeitschrift „Versicherungsrecht“ (Heft 17/2026 vom 1. September 2026) berichtet.

Behandlungsfehlerbegutachtung der Medizinischen Dienste zeigt in 2025 keine Änderung

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Die aktuelle, am 20. August 2026 vorgestellte Jahresstatistik der Medizinischen Dienste (MD) über die Behandlungsfehlerbegutachtung des Vorjahres zeigt, dass in 2025 etwa konstant viele Fälle begutachtet wurden wie im Vorjahr.

Delir bei Risikopatienten verhindern bzw. rasch erkennen und behandeln

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Das Delir ist ein hoch relevantes Krankheitsbild, welches mit erheblichen Komplikationen sowie psychischer Belastung ein hergeht, erklärt Johannes Trabert von der Medizinisch-Geriatrischen Klinik, Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt, im Hessischen Ärzteblatt (Heft 9 vom September 2026).

Atropin-Augentropfen zur Therapie von Myopie bei Kindern

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Über die Zulassung niedrig dosierter Atropin-Augentropfen als wichtige Neuerung zur Behandlung fortschreitender Myopie (Kurzsichtigkeit) bei Kindern berichtete die Stiftung Auge am 3. September 2026.

Therapie der rheumatoiden Arthritis: Früh beginnen, eng steuern und Risiken abwägen

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Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) stellte am 2. September 2026 im Vorfeld des Deutschen Rheumatologiekongresses ihre neue S3-Leitlinie zur „Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten“ vor.

Ausgeprägte Karotis-Stenose ist OP-Indikation

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Die Hoffnung, die moderne intensive medikamentöse Behandlung allein könnte bei einer ausgeprägten Karotis-Stenose ausreichen, um drohende Schlaganfälle zuverlässig zu verhindern, hat sich nicht bestätigt, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) am 19. August 2026. Das zeigen die Ergebnisse der CREST-2-Studie.

Aderhautmelanome früh diagnostizieren und dann schnell therapieren!

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Das Aderhautmelanom ist der häufigste bösartige Augentumor bei Erwachsenen. Eine aktuelle Studie zeigt nun: Je größer ein Aderhautmelanom wird, desto schneller wächst es – und desto stärker steigt das Risiko, innerhalb von zehn Jahren an Metastasen zu sterben, berichtete die DOG-Sektion Ophthalmologische Onkologie am 18. August 2026.

Neue Leitlinie zur rheumatoiden Arthritis: Früh behandeln, Therapie eng steuern, Risiken abwägen

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Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) veröffentlicht eine neue S3-Leitlinie zur „Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten“. Die Therapie soll unmittelbar nach gesicherter Diagnose beginnen – mit dem Ziel der Remission – sprich: die Krankheit dauerhaft zurückzudrängen. Ist dies nicht erreichbar, wird zumindest eine geringe Krankheitsaktivität angestrebt. Neu geregelt sind vor allem die weiteren Behandlungsschritte bei unzureichendem Therapieerfolg, individuellen Risiken, ein kurzer Einsatz von Kortisonpräparaten und die kontrollierte Verringerung der Therapie bei anhaltender Remission. Die DGRh dankt allen Beteiligten sehr für ihre aktive Mitarbeit an diesem wichtigen Projekt.

Früherkennung bei Kindern und Jugendlichen: G-BA führt neue U10 ein und integriert Dokumentation der J1 ins Gelbe Heft

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Künftig wird es auch für Kinder im Alter zwischen 9 und 10 Jahren ein ärztliches Früherkennungsangebot – bekannt als „U-Untersuchung“ – geben. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Inhalte der neuen U10 beschlossen. 

"Ein Hitzetag kostet Deutschland 431 Millionen Euro"

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Hitze senkt die Leistungsfähigkeit, erhöht das Unfallrisiko und kostet die deutsche Wirtschaft Milliarden. Gleichzeitig verändern Vegetationsbrände, Starkregen und neue gesundheitliche Belastungen die Arbeitswelt. Die Folgen des Klimawandels sind deshalb auch ein Thema für die gesetzliche Unfallversicherung. Stephan Fasshauer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), sieht Prävention als Wirtschaftsfaktor.

G-BA: Keine belastbare Evidenz für Ausweitung der organisierten Darmkrebs-Früherkennung auf jüngere Personen mit familiärem Risiko

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 Derzeit gibt es keine ausreichenden Belege, die für ein organisiertes Screening auf Darmkrebs für Personen unter 50 Jahren mit einem familiären Risiko sprechen. So lässt sich die Studienlage zusammenfassen, auf die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seinen heutigen Beschluss stützt. Er hat daher die Richtlinie zur organisierten Krebsfrüherkennung nicht geändert.

Ärztliche Zweitmeinung: G-BA nimmt Linksherz-Katheteruntersuchungen neu auf und erweitert Zugangsmöglichkeiten

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In Deutschland werden überdurchschnittlich viele Linksherz-Katheteruntersuchungen durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine invasive bildgebende Methode, um die linke Herzkammer und die Gefäße (Arterien) zu untersuchen.

Chemotherapie-induzierte Neuropathie ist häufig

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Über die Chemotherapie-induzierte Neuropathie als eine häufige Komplikation der onkologischen Therapie berichtete Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Würzburg auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.

Neues Konzept der Sarkopenie

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Über die Sarkopenie als eine hoch-prävalente, klinisch relevante Erkrankung des höheren Lebensalters berichtete Benedikt Schoser von der Neurologischen Universitätsklinik, Friedrich-Baur-Institut, in München auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.

Der plötzliche unerwartete Tod bei Epilepsie (SUDEP)

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Der sog. plötzliche unerwartete Tod bei Epilepsie (SUDEP) ist eine der Hauptfaktoren, warum Menschen mit einer aktiven Epilepsie eine zwei- bis dreifach erhöhte Mortalität aufweisen, berichtete Hajo Hamer von der Neurologischen Klinik / Epilepsiezentrum am Universitätsklinikum Erlangen auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.

Robotische totale Gastrektomie beim Magenkarzinom

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Die robotische totale Gastrektomie stellt offenbar eine sichere und technisch möglicherweise vorteilhafte Alternative bei Patienten mit Magenkarzinom dar, erklärte Christoph-T. Germer von der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Würzburg auf dem 34. Gastroenterologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Berlin.

Folgen von Pankreasoperationen beachten

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Über die Folgen von Pankreasoperationen berichtete Peter Layer vom Medizinicum Hamburg auf dem 34. Gastroenterologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Berlin. Dabei handelt es sich nicht nur um Diabetes mellitus, wie aktuelle Studien zeigen.

Peripartale Kardiomyopathie nicht übersehen

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Über die peripartale Kardiomyopathie (PPCM) als eine potenziell lebensbedrohliche Kardiomyopathie berichtete Ute Seeland vom Zentrum für Innere Medizin, Sektion Geschlechtersensible Medizin und Prävention, in Magdeburg auf dem 21. Kardiologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.

Hautstraffung nach Fettabsaugung kann medizinisch notwendig sein

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Nach einer medizinisch indizierten Fettabsaugung können unter Berücksichtigung der Einzelfallumstände auch die Kosten der anschließenden Hautstraffung als medizinisch notwendige Heilbehandlung ersatzfähig sein, erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main und verurteilte die beklagte Versicherung zur Übernahme von Kosten einer Hautstraffung (Urteil vom 13.2.2026; AZ: 3 U 99/25), berichtet die Fachzeitschrift „Versicherungsrecht“ (Heft 15/2026 vom 1. August 2026).