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Meldungen

Angemessene Versorgungssituation der Pflegebedürftigen in der privaten Pflegeversicherung

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Über die Ergebnisse der Prüfung der Versorgungssituation als fester Bestandteil jeder Pflegebegutachtung berichtet Medicproof, der medizinische Gutachterdienst der privaten Kranken- und Pflegeversicherungen, im aktuellen wissenschaftlichen Dossier „Datenanalyse und Gutachterbefragung zur Versorgungssituation“.

Beweislast für den zuletzt ausgeübten Beruf bei geltend gemachter Berufsunfähigkeit

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In „gewöhnlichen“ Fällen vor Gericht geltend gemachter Berufsunfähigkeit (in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung) steht völlig außer Frage, dass der Versicherungsnehmer den zuletzt ausgeübten Beruf substanziiert vortragen muss, erklärt der Richter am Oberlandesgericht (OLG) Hamm in der Fachzeitschrift „Versicherungsrecht“ (Heft 14/2026 vom 15. Juli 2026).

AOK Hessen meldet zunehmenden Abrechnungsbetrug

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Noch nie gab es so viele Hinweise auf Fehlverhalten im Gesundheitswesen wie in den Jahren 2024/25 bei der AOK Hessen, und auch die Strafanzeigen der Kasse haben in diesem Kontext erheblich zugenommen, berichtete die AOK Hessen am 16. Juli 2026.

Behandlungsfehler in Niedersachsen auf niedrigem Niveau

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Die Zahl der bestätigten Behandlungsfehler in Niedersachsen bewegt sich weiterhin auf niedrigem Niveau, berichtete die Ärztekammer Niedersachsen am 15. Juli 2026.

Mehr Orientierung für die Praxis: S3-Leitlinie Schizophrenie aktualisiert

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Von digitalen Therapien bis zur medikamentösen Akutbehandlung: Die S3-Leitlinie Schizophrenie – Living Guideline der DGPPN wurde erneut an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Ziel der Überarbeitung ist es, Menschen mit Schizophrenie stets eine optimale, evidenzbasierte Behandlung zu ermöglichen.

Report Pflegebedürftigkeit: Immer mehr, auch jüngere Menschen sind pflegebedürftig

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Der Medizinische Dienst Bund hat am 15. Juli den „Report Pflegebedürftigkeit“ veröffentlicht. Grundlage ist die Auswertung von Daten aus über 3 Millionen Pflegebegutachtungen, die die Medizinischen Dienste bundesweit im Jahr 2025 durchgeführt haben. Die Anzahl der Pflegebegutachtungen liegt damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Empfehlungen der Gutachterinnen und Gutachter tragen wesentlich dazu bei, die Pflege zu Hause zu ermöglichen.

Lebenserwartung bei Geburt für Frauen und Männer im Jahr 2025 auf neue Höchstwerte gestiegen

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Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Lebenserwartung damit im Vergleich zum Vorjahr bei Frauen um knapp zwei Monate und bei Männern um etwa drei Monate. Beide Geschlechter erreichten damit neue Höchstwerte. Im Vergleich zum Jahr 2022 sind die Werte für Frauen und Männer nach den Rückgängen der Coronazeit deutlich gestiegen. Frauen haben seitdem statistisch gesehen etwa neun Monate hinzugewonnen, Männer über ein Jahr (fast 13 Monate).

7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland

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Zum Jahresende 2025 lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen mit schwerer Behinderung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren somit 9,4 % der Menschen in Deutschland schwerbehindert. 49,9 % der Schwerbehinderten waren Männer, 50,1 % waren Frauen.

Unfallversicherungsschutz im Homeoffice oder bei mobilem Arbeiten auch beim Einkauf des Mittagessens?

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Das Hessische Landessozialgericht hat in zwei Fällen zu Tätigkeiten im Homeoffice und bei mobilem Arbeiten klargestellt, unter welchen Voraussetzungen Betroffene auf Wegen zum Erwerb des Mittagessens in der Mittagspause gesetzlich unfallversichert sind.

Fatigue häufig bei entzündlichem Rheuma

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Fatigue als Folge einer persistierenden Entzündungsaktivität bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist von Rheumatologen selbstverständlich akzeptiert und wird verstanden als Auftrag für eine bessere Entzündungsbehandlung, erklärte Markus Gaubitz, Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie an der Akademie für Manuelle Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.

„Treat-To-Target“ bei rheumatoider Arthritis langfristig effektiv

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Das Behandlungskonzept „Treat-To-Target“ bei rheumatoider Arthritis lohnt sich auch im Langzeitverlauf, berichtete Andrea Rubbert-Roth von der Klinik für Rheumatologie am Kantonsspital St. Gallen (Schweiz) auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.

Sonographie bleibt Standard in der Abklärung venöser Pathologien

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Die Sonographie als diagnostische Methode, die gleichermaßen Struktur und Funktion darzustellen vermag, bleibt der Standard in der Abklärung von venösen Pathologien, erklärte Michael Czihal vom Gefäßzentrum an der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV der Universität München auf dem 17. interdisziplinären Gefäßmedizin-Update-Seminar am 6. und 7. März 2026 (online).

Lymphdrainage bei Lymphödem und Lipödem differenziert verordnen

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Sowohl das Lipödem als auch das Lymphödem verdienen Aufmerksamkeit und sachgerechte Therapie, betonte Katja S. Mühlberg von der Medizinischen Klinik & Poliklinik V – Angiologie am Universitätsklinikum Leipzig auf dem 17. interdisziplinären Gefäßmedizin-Update-Seminar am 6. und 7. März 2026 (online).

BK 2104: Das vibrationsbedingte vasospastische Syndrom

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Einen Überblick über das vibrationsbedingte vasospastische Syndrom gab Peter Klein-Weigel von der Klinik für Angiologie und Diabetologie am Helios Klinikum Berlin-Buch auf dem 17. interdisziplinären Gefäßmedizin-Update-Seminar am 6. und 7. März 2026 (online).

Naturheilkunde und Komplementärmedizin als Ergänzung zur Schulmedizin

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Ärztliche Naturheilkunde und Komplementärmedizin werden nicht als Alternative zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung eingesetzt, erklärte Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus in Berlin, auf dem 16. Psychiatrie-Update-Seminar am 6. und 7. März 2026 in Berlin.

G-BA legt neue Mindestmenge für Magenkrebs-Operationen fest

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Krankenhäuser müssen künftig eine Mindestmenge bei der chirurgischen Behandlung des Magenkarzinoms erfüllen: Für planbare Magenkrebs-Operationen gilt nach Übergangsfristen ab dem Jahr 2031 eine Mindestmenge von 20 pro Jahr und Standort.

G-BA aktualisiert DMP zu chronischem Rückenschmerz – Angebote für Versicherte stehen noch aus

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Die seit dem Jahr 2019 geltenden Anforderungen an Disease-Management-Programme (DMP) für Versicherte mit chronischem Rückenschmerz mussten nur in wenigen Punkten aktualisiert werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Anpassungen beschlossen. Ein Beispiel: Bei chronischem Rückenschmerz sind körperliche Aktivitäten entscheidend, um die Schmerzen zu verringern.

Jeder vierte Beschäftigte kennt Fälle von problematischem Suchtmittelkonsum am Arbeitsplatz

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Aktuelle Befragung im Auftrag der DGUV zeigt Handlungsbedarf bei Information, Prävention und offener Gesprächskultur.

Psychische Gesundheit von Geflüchteten aus der Ukraine

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Bislang ist wenig über die psychische Gesundheit geflüchteter Menschen aus der Ukraine in Deutschland bekannt. Eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie des Sozio-oekonomischen Panels liefert erste repräsentative Daten.