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Meldungen

Stuhlanalysen beim Reizdarmsyndrom wenig aussagekräftig

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Vor kommerziellen Stuhlanalysen beim Reizdarmsyndrom riet Marcel Sandmann von der Gastro-Praxis-Herne auf dem 132. Internistenkongress vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden ab.

Phytotherapie bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen von begrenzter Wirksamkeit

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Die Möglichkeiten der Phytotherapie bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen sind begrenzt, berichtete Karin Kraft von der Universitätsmedizin Rostock auf dem 132. Internistenkongress vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden.

Bio-psycho-sozialer Ansatz bei Long-COVID

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Long-COVID ist eine organische Erkrankung mit psychosomatischer Modulation, erklärte Christian Gogoll vom Lungen-MVZ Weißensee in Berlin auf dem 132. Internistenkongress vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden.

KI verändert schon heute die Patientenversorgung

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Die digitale Transformation in der Medizin war eines der Hauptthemen auf dem 132. Internistenkongress vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden, der unter dem Thema stand: „Paradigmenwechsel in der Inneren Medizin“.

Akupunktur zur Prophylaxe bei Migräne: Nutzen nur für engen Anwendungsbereich – für den Großteil fehlen Studien

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Aktuelle klinische Studien sind unabdingbar für eine gute Nutzenbewertung. Das zeigt sich auch am Beispiel der manuellen Akupunktur zur Prophylaxe bei Migräne.

Hörgeräte für lärmbelastete Arbeitsplätze - mehr Auswahl, mehr Inklusion

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In Deutschland tragen knapp 1,2 Millionen Berufstätige ein Hörgerät. Bei der Arbeit in Lärmbereichen kann das kompliziert werden, denn das Gerät muss auch als Gehörschutz funktionieren.

Bestrahlungsvarianten beim Prostatakarzinom

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Über die verschiedenen Möglichkeiten der Bestrahlung beim Prostatakarzinom berichtete Peter Hammerer von der Klinik für Urologie und Uroonkologie am Städtischen Klinikum Braunschweig auf dem 19. Urologie-Update-Seminar am 6. und 7. Februar 2026 in Berlin:

Bildgebung bei der akuten Nierenkolik

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In der Diagnostik der akuten Nierenkolik ist die Computertomographie (idealerweise mittels Low-Dose-Protokoll) die radiologische Bildgebung der Wahl, erklärte Andreas Neisius, Chefarzt Urologie und Kinderurologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, auf dem 19. Urologie-Update-Seminar am 6. und 7. Februar 2026 in Berlin.

Sklerose-Herde als Zufallsbefunde im Kiefer meist harmlos

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Bei asymptomatischen Zufallsbefunden dichter Sklerose-Herde im Kiefer sollte immer zunächst darauf geachtet werden, ob es Anhaltspunkte für eine Größendynamik gibt, erklärte Daniel Baumhoer vom Institut für Pathologie am Kantonsspital St. Gallen (Schweiz) auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden.

Behandlung der odontogenen Sinusitis maxillaris

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Bei Vorliegen eines komplizierten Verlaufs einer Sinusitis sollte immer an eine odontogene Ursache gedacht werden, da es sich um die wahrscheinlichste Ursache handelt, erklärte Michael Krimmel von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden. In solchen Fällen sollte immer eine Überweisung in eine stationäre Einrichtung erfolgen.

Unterkieferfrakturen nach Zahnextraktion

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Zu Unterkieferfrakturen nach der Entfernung unterer Weisheitszähne kommt es insbesondere bei stark retinierten dritten Molaren, berichtete Katja Nelson von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Freiburg auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden.

Aktuelles Konzept der Versorgung panfazialer Frakturen

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Über einen in den letzten Jahren erfolgten Paradigmenwechsel in der Versorgung panfazialer Frakturen berichtete Andreas Neff von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie an der Universität Marburg auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden.

Cannabis-Evaluation: Fachgesellschaften widersprechen positiver Bewertung

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Expertinnen und Experten aus Suchtforschung, Psychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie warnen: Der zweite EKOCAN-Zwischenbericht zeichnet ein zu positives Bild der Teillegalisierung. Riskante Entwicklungen wie die Zunahme problematischer Konsummuster werden nicht klar genug benannt. In einer gemeinsamen Stellungnahme fassen die drei medizinischen Fachgesellschaften DGPPN, DG-Sucht und DGKJP ihre Schlussfolgerungen aus den Daten zusammen und machen zudem deutlich, welchen Anforderungen eine evidenzbasierte Bewertung der Legalisierungs- bzw. Teillegalisierungspolitik gerecht werden muss.

(LSG LSA) Schussverletzung: keine Opferentschädigung für Angehörigen des kriminellen Milieus

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Wer als Angehöriger des kriminellen Milieus bei einer Schlägerei angeschossen wird, hat keinen Anspruch auf staatliche Opferentschädigung. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt in Halle entschieden.

Darmkrebs-Screening: Keine aussagekräftige Evidenz zur Anpassung der Altersgrenzen oder Koloskopie-Frequenz

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Mangels Evidenz kein Nutzen erkennbar für Personen ohne Krebsverdacht bzw. erhöhtes Krebsrisiko. Eine Modellierung des IQWiG zeigt aber Optionen für G-BA-Entscheidungen auf.

Komplexe Erkrankung, klare Forderungen: Neues Positionspapier zum Post-COVID-Syndrom

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Die beiden größten deutschen medizinischen Fachgesellschaften auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit haben ein Positionspapier zum Post-COVID-Syndrom (PCS) veröffentlicht. Mit dem Papier nehmen die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) eine fachspezifische Einordnung der Erkrankung vor, formulieren Empfehlungen für die Versorgung und richten klare Forderungen an Politik und die Selbstverwaltung im Gesundheitssystem. Das Ziel ist es, die Situation von Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Auskunftsanspruch gegen gerichtlichen Sachverständigen

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Gutachter muss unfertiges Gutachten herausgeben: Auskunftsanspruch nach Art. 15 Datenschutz-Grundverordnung gegen gerichtlichen Sachverständigen geht möglichen Ansprüchen nach ZPO, JVEG oder Urheberrecht  vor.

Zweiter neuer Alzheimer-Wirkstoff ebenfalls ohne belegten Zusatznutzen – Bewertungsergebnis des G-BA ist Basis für Preisverhandlung

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Auch für den zweiten neuen Wirkstoff zur Behandlung der frühen Alzheimer-Erkrankung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) keinen Zusatznutzen im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard feststellen können. Basis des Ergebnisses sind die vom Hersteller vorgelegten Studiendaten. Der Wirkstoff Donanemab richtet sich – ebenso wie der kürzlich bewertete Wirkstoff Lecanemab – gegen eine mögliche Ursache der Erkrankung, nämlich Eiweißablagerungen im Gehirn.

Methodische Kritik: DGPPN stellt G-BA-Bewertung von Donanemab infrage

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Die DGPPN hält die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass ein Zusatznutzen des Alzheimer-Antikörpers Donanemab nicht nachzuweisen sei, für falsch und nicht im Sinne der Betroffenen. Die Fachgesellschaft kritisiert das methodische Vorgehen im Vorfeld des Beschlusses und befürchtet eine Versorgungslücke.