Die aktuelle S3-Leitlinie „Epiduralen Injektionen bei degenerativen Erkrankungen“ der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (AWMF-Register-Nummer 151/005) ist unverzichtbar in der interventionellen Schmerztherapie, erklärte Julia Wölfle-Roos von der m&i-Fachklinik Ichenhausen, Orthopädie/Schmerztherapie, auf dem 17. Orthopädie-Unfallchirurgie-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 (online).
Frailty ist einer der wichtigsten Outcome-Prädiktoren in der geriatrischen Frakturversorgung, erklärte Anne Postler vom UniversitätsCentrum für Orthopädie, Unfall- & Plastische Chirurgie in Dresden auf dem 17. Orthopädie-Unfallchirurgie-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 (online).
Über den Trend zur Deeskalation der operativen Therapie beim frühen Zervixkarzinom berichtete Annette Hasenburg von der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und an der Frauengesundheit Uniklinik Mainz auf dem 17. Gynäkologie-Geburtshilfe-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 in Berlin.
Die Eisenmangelanämie gehört zu den häufigsten internistischen Komplikationen in der Schwangerschaft und ist mit einem erhöhten Risiko für maternale Morbidität, Transfusionsbedarf, Frühgeburtlichkeit und niedriges Geburtsgewicht assoziiert, berichtete Sven Kehl vom LMU Klinikum München, Geburtshilfe und Perinatalmedizin, auf dem 17. Gynäkologie-Geburtshilfe-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 in Berlin.
Der Anteil der Frühgeburten in Deutschland ist rückläufig, berichtete Karl Oliver Kagan von der Universitäts-Frauenklinik Tübingen auf dem 17. Gynäkologie-Geburtshilfe-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 in Berlin. Hierfür ist jedoch vor allem die Abnahme der spontanen Frühgeburten verantwortlich.
Betroffene könnten von extrakorporaler Stoßwellentherapie, Physiotherapie oder Online-Akzeptanz- und Commitmenttherapie profitieren.
Drei vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss geförderte Leitlinienprojekte sind erfolgreich abgeschlossen worden. Die neuen bzw. aktualisierten Empfehlungen können dazu beitragen, Qualität und Abläufe der Behandlung zu verbessern und vermeidbare Kosten durch Fehlversorgung und krankheitsbedingte Folgekosten zu reduzieren.
Drei neue Ansätze für eine bessere und zum Teil auch kostensparende Gesundheitsversorgung sind durch Projekte des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss erfolgreich erprobt worden. Der Innovationsausschuss leitet die Ergebnisse nun gezielt weiter – verbunden mit der Erwartung, dass sie von den zuständigen Akteuren im Gesundheitswesen auf konkrete Umsetzungsmöglichkeiten hin geprüft werden.
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss schätzt die Ergebnisse von drei abgeschlossenen Versorgungsforschungsprojekten als so relevant ein, dass er sie gezielt weiterleitet. Das Projekt Op-US hat Langzeittherapien mit opioidhaltigen Schmerzmitteln bei Versicherten mit chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen untersucht.
Über die RAVA-Methode als eine Neu- und Weiterentwicklung der bisher bekannten Ohrakupunktur beichtete der TCM-Fachtherapeut Jonas Vasmer von den Evangelischen Kliniken Essen-Mitte auf dem 57. TCM Kongress Rothenburg vom 12. bis 15. Mai 2026 in Rothenburg ob der Tauber, organisiert von der AGTCM (Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin).
Die komplexen Wirkmechanismen der Akupunktur erläuterte Karin Meißner, Leiterin des Instituts für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Coburg, auf dem 57. TCM Kongress Rothenburg vom 12. bis 15. Mai 2026 in Rothenburg ob der Tauber, organisiert von der AGTCM (Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin).
Die Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) anlässlich des Welt-Lupus-Tags am 10. Mai 2026.
Aktuelle Studienergebnisse weisen darauf hin, dass in einer großen Zahl von Krankenhäusern weiterhin ein erhebliches Verbesserungspotenzial hinsichtlich der frühzeitigen Erkennung sowie einer leitliniengerechten, standardisierten Behandlung der Sepsis besteht, erklärte Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, auf dem 14. Infektiologie-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Berlin.
Eine möglichst frühzeitige chirurgische Fokussanierung ist bei einer nekrotisierenden Weichgewebeinfektion von entscheidender Bedeutung, erklärte Christian Eckmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Hannoversch-Münden, auf dem 14. Infektiologie-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Berlin.
Das erfolgreiche Management einer Therapie mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten zur Gewichtsreduktion bei Adipositas erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der weit über die reine Medikamentengabe hinausgeht, erklärte Jens Aberle, Sektionsleiter Endokrinologie und Diabetologie am Universitären Adipositas-Centrum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), auf dem 20. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Mainz.
Ein strukturiertes und standardisiertes Vorgehen in der pädiatrischen Notfallmedizin ist von entscheidender Bedeutung, erklärte Florian Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg, auf dem 20. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Mainz.
Im aktuellen GOLD-Report 2026 wird sehr auf das Thema Multimorbidität und deren therapeutische Konsequenzen eingegangen, berichtete Michael Dreher, Direktor der Medizinischen Klinik V – Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin – am Universitätsklinikum Aachen, auf dem 20. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Mainz.
Psychische Erkrankungen, die seit Jahrzehnten das wichtigste gesundheitliche und soziale Problem sind, welches das Leben und die Zukunft junger Menschen beeinflusst, sind in eine gefährliche Phase eingetreten, warnte Dieter F. Braus, Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg in Eltville, auf dem 20. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Mainz.
Auf künstliche Intelligenz (KI) gestützte Wissensplattformen etablieren sich zunehmend als neue Instrumente der evidenzbasierten Entscheidungsunterstützung in der Medizin, erklärte Steffen Schön, Chefarzt der Medizinischen Klinik I an den Oberlausitz-Kliniken Bautzen, auf dem 20. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Mainz.
Welche Therapie ist bei einem Prolaktinom eher indiziert: Der endokrinologische oder der neurochirurgische Ansatz? Diese Frage erörterte Michael Ludwig von der Praxis für Frauengesundheit in Schneverdingen auf dem 17. Gynäkologie-Geburtshilfe-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 in Berlin anhand einer aktuellen Publikation (J Clin Endocrinol Metab., 2025).
Aktuelle Studiendaten befeuern den Medienhype um die sogenannten „Abnehmspritzen“, erklärte Stephan Martin vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) in Düsseldorf auf dem 17. Gynäkologie-Geburtshilfe-Update-Seminar am 27. und 28. Februar 2026 in Berlin.
Angesichts der guten Heilungsraten des Hodentumors treten Therapie-assoziierte Toxizitäten zunehmend in den Vordergrund, berichtete Pia Paffenholz von der Klinik und Poliklinik für Urologie, Uro-Onkologie, Roboter-assistierte und Spezielle Urologische Chirurgie am Universitätsklinikum Köln auf dem 19. Urologie-Update-Seminar am 6. und 7. Februar 2026 in Berlin.
Die psychoonkologische Versorgung ist integraler Bestandteil der modernen Onkologie, berichtete Tanja Zimmermann von der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf dem 19. Urologie-Update-Seminar am 6. und 7. Februar 2026 in Berlin.
Primärärztlich gut ausgebildete Hausärzte sind durch strukturierteres Arbeiten besser in der Lage, Morbidität und Mortalität zu verringern, als die spezialistische Medizin es durch immer kleinere technische Fortschritte je wird erreichen können – so lautet die Grundthese der Ende April veröffentlichten aktualisierten S2e-Leitlinie „Schutz vor Über- und Unterversorgung – gemeinsam entscheiden“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (Living Guideline; AWMF-Register-Nr. 053-045LG; DEGAM-Leitlinie Nr. 21).
Nur bei rund 25 % der Behandlungsfehlervorwürfe lässt sich tatsächlich ein Versäumnis nachweisen, erklären Ralf Glake, Thomas Gaertner und Patrick Schunda vom Medizinischen Dienst (MD) Hessen zur sozialmedizinischen Begutachtung Hessen bei Verdacht auf medizinische Behandlungsfehler im Hessischen Ärzteblatt (Heft 5 vom Mai 2026).