Die ICD-11 markiert einen Paradigmenwechsel in der Schmerzklassifikation, erklärte Christian Maihöfner von der Neurologische Klinik am Klinikum Fürth auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.
Die bisherigen Ergebnisse der ersten multizentrischen, randomisierten und kontrollierten Studie zur Liposuktion beim Lipödem (LIPLEG-Studie) wurden im Fachjournal The Lancet publiziert.
Die aktuelle, am 20. August 2026 vorgestellte Jahresstatistik der Medizinischen Dienste (MD) über die Behandlungsfehlerbegutachtung des Vorjahres zeigt, dass in 2025 etwa konstant viele Fälle begutachtet wurden wie im Vorjahr.
Das Delir ist ein hoch relevantes Krankheitsbild, welches mit erheblichen Komplikationen sowie psychischer Belastung ein hergeht, erklärt Johannes Trabert von der Medizinisch-Geriatrischen Klinik, Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt, im Hessischen Ärzteblatt (Heft 9 vom September 2026).
Über die Zulassung niedrig dosierter Atropin-Augentropfen als wichtige Neuerung zur Behandlung fortschreitender Myopie (Kurzsichtigkeit) bei Kindern berichtete die Stiftung Auge am 3. September 2026.
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) stellte am 2. September 2026 im Vorfeld des Deutschen Rheumatologiekongresses ihre neue S3-Leitlinie zur „Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten“ vor.
Die Hoffnung, die moderne intensive medikamentöse Behandlung allein könnte bei einer ausgeprägten Karotis-Stenose ausreichen, um drohende Schlaganfälle zuverlässig zu verhindern, hat sich nicht bestätigt, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) am 19. August 2026. Das zeigen die Ergebnisse der CREST-2-Studie.
Das Aderhautmelanom ist der häufigste bösartige Augentumor bei Erwachsenen. Eine aktuelle Studie zeigt nun: Je größer ein Aderhautmelanom wird, desto schneller wächst es – und desto stärker steigt das Risiko, innerhalb von zehn Jahren an Metastasen zu sterben, berichtete die DOG-Sektion Ophthalmologische Onkologie am 18. August 2026.
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) veröffentlicht eine neue S3-Leitlinie zur „Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten“. Die Therapie soll unmittelbar nach gesicherter Diagnose beginnen – mit dem Ziel der Remission – sprich: die Krankheit dauerhaft zurückzudrängen. Ist dies nicht erreichbar, wird zumindest eine geringe Krankheitsaktivität angestrebt. Neu geregelt sind vor allem die weiteren Behandlungsschritte bei unzureichendem Therapieerfolg, individuellen Risiken, ein kurzer Einsatz von Kortisonpräparaten und die kontrollierte Verringerung der Therapie bei anhaltender Remission. Die DGRh dankt allen Beteiligten sehr für ihre aktive Mitarbeit an diesem wichtigen Projekt.
Künftig wird es auch für Kinder im Alter zwischen 9 und 10 Jahren ein ärztliches Früherkennungsangebot – bekannt als „U-Untersuchung“ – geben. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Inhalte der neuen U10 beschlossen.
Hitze senkt die Leistungsfähigkeit, erhöht das Unfallrisiko und kostet die deutsche Wirtschaft Milliarden. Gleichzeitig verändern Vegetationsbrände, Starkregen und neue gesundheitliche Belastungen die Arbeitswelt. Die Folgen des Klimawandels sind deshalb auch ein Thema für die gesetzliche Unfallversicherung. Stephan Fasshauer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), sieht Prävention als Wirtschaftsfaktor.
Derzeit gibt es keine ausreichenden Belege, die für ein organisiertes Screening auf Darmkrebs für Personen unter 50 Jahren mit einem familiären Risiko sprechen. So lässt sich die Studienlage zusammenfassen, auf die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seinen heutigen Beschluss stützt. Er hat daher die Richtlinie zur organisierten Krebsfrüherkennung nicht geändert.
In Deutschland werden überdurchschnittlich viele Linksherz-Katheteruntersuchungen durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine invasive bildgebende Methode, um die linke Herzkammer und die Gefäße (Arterien) zu untersuchen.
Über die Chemotherapie-induzierte Neuropathie als eine häufige Komplikation der onkologischen Therapie berichtete Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Würzburg auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.
Über die Sarkopenie als eine hoch-prävalente, klinisch relevante Erkrankung des höheren Lebensalters berichtete Benedikt Schoser von der Neurologischen Universitätsklinik, Friedrich-Baur-Institut, in München auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz.
Schlagwörter: Gutachten – Fachwissen – Sachkunde Gericht – Hinweis
Schlagwörter: Gutachten – Sachverständige – persönliche Untersuchung – Übertragung – Hilfskraft
Über vaskulitische Neuropathien berichtete Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Würzburg auf dem 18. Neurologie-Update-Seminar am 20. und 21. März 2026 in Mainz:
Vaskulitische Neuropathien kommen als Organmanifestation einer systemischen Vaskulitis oder als „nicht...
Mit einer Prävalenz von etwa 1:250 ist dilatative Kardiomyopathie eine der häufigsten Herzmuskelerkrankungen, berichtete Benjamin Meder von der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg auf dem 21. Kardiologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz...
Unter dem Label „Umweltmedizin“ hat sich in Deutschland – neben wissenschaftlich fundierten Verfahren – eine Fülle von fragwürdigen komplementär- bzw. alternativmedizinischen Behandlungskonzepten etabliert, die nicht selten eine gutachtliche Beurteilung erforderlich machen.
So wurde dem Autor...
CAR-(T)-Zelltherapien und T-Cell-Engager markieren einen paradigmatischen Wandel in der Behandlung systemischer rheumatischer Autoimmunerkrankungen, erklärte Melanie Hagen, Oberärztin an der Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie am Universitätsklinikum Erlangen, auf dem 21...
Ein praktisches Handbuch für Ärzte und Juristen
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