In der Diagnostik der akuten Nierenkolik ist die Computertomographie (idealerweise mittels Low-Dose-Protokoll) die radiologische Bildgebung der Wahl, erklärte Andreas Neisius, Chefarzt Urologie und Kinderurologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, auf dem 19. Urologie-Update-Seminar am 6. und 7. Februar 2026 in Berlin.
Immunvermittelte Nebenwirkungen einer Krebstherapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren betreffen häufig das Hormonsystem, berichtete Annalen Bleckmann vom Universitätsklinikum Münster (UKM) / Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) Münster auf dem 9. Radioonkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025...
Maschinelles Lernen kann die histo-pathologische Auswertung von Biopsien revolutionieren und auch neue, bisher nicht bekannte, Muster erkennen, erklärte Gabriela Riemekasten von der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, auf dem...
Eine Krebserkrankung kann mit einer erheblichen Anzahl von psychischen Belastungen bis hin zu psychischen Störungen einhergehen, berichtete Tanja Zimmermann von der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf dem 19. Urologie-Update-Seminar am 6...
Muss der Arzt einen Privatpatienten über die Kosten einer geplanten Operation aufklären und ihn darauf hinweisen, dass diese ggf. nicht von seiner privaten Krankenversicherung übernommen werden? Zu dieser Frage nahm das Landgericht (LG) Frankenthal (Pfalz) in einem Berufungsverfahren mit Beschluss...
Postoperative Infektionen nach Weisheitszahn-Entfernungen treten überwiegend innerhalb der ersten Woche auf und werden von patienten- sowie eingriffsbezogenen Faktoren beeinflusst, erklärte Katja Nelson von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Freiburg auf dem...
Chronische Schmerzen bleiben eine zentrale gesamtgesellschaftliche Herausforderung, erklärte Frank Petzke, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft und Leiter der Schmerzmedizin der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Göttingen, auf dem Deutschen Schmerzkongress der Deutschen...
Den Ombudsmann der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung (PKV) muss häufig Stellung nehmen zu Fragen der medizinischen Notwendigkeit einer Heilbehandlung. Die Versicherten wenden sich an den Ombudsmann, weil der Versicherer eine angedachte oder bereits durchgeführte Therapie nicht für medizinisch...
Über die Anwendung der Versorgungsmedizinischen Grundsätze auf das Post-COVID-Syndrom berichtet die Juristin Astrid Brunke von der Universität Kassel in einem Fachbeitrag im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht mit kritischen Anmerkungen zum Urteil des Sozialgerichts (SG) Speyer vom 3...
Bei asymptomatischen Zufallsbefunden dichter Sklerose-Herde im Kiefer sollte immer zunächst darauf geachtet werden, ob es Anhaltspunkte für eine Größendynamik gibt, erklärte Daniel Baumhoer vom Institut für Pathologie am Kantonsspital St. Gallen (Schweiz) auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden.
Bei Vorliegen eines komplizierten Verlaufs einer Sinusitis sollte immer an eine odontogene Ursache gedacht werden, da es sich um die wahrscheinlichste Ursache handelt, erklärte Michael Krimmel von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden. In solchen Fällen sollte immer eine Überweisung in eine stationäre Einrichtung erfolgen.
Zu Unterkieferfrakturen nach der Entfernung unterer Weisheitszähne kommt es insbesondere bei stark retinierten dritten Molaren, berichtete Katja Nelson von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Freiburg auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden.
Über einen in den letzten Jahren erfolgten Paradigmenwechsel in der Versorgung panfazialer Frakturen berichtete Andreas Neff von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie an der Universität Marburg auf dem 17. MKG-Update-Seminar am 30. und 31. Januar 2026 in Wiesbaden.
Über Fremdkörper-Ingestionen als häufige akute pädiatrische Notfälle in Praxis und Klinik berichtete Kai O. Hensel, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, auf dem 19. Pädiatrie-Update-Seminar am 17. und 18. April 2026 in Mainz.
Meningitis und Sepsis im Kindesalter bleiben hochbedrohliche Krankheitsbilder, erklärte Reinhard Berner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum in Dresden, auf dem 19. Pädiatrie-Update-Seminar am 17. und 18. April 2026 in Mainz.
Die frühzeitige Gabe von Adrenalin bleibt der wichtigste therapeutische Schritt im Management der Anaphylaxie, berichtete Matthias Kopp, Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Kinderheilkunde am Inselspital der Universität Bern (Schweiz) auf dem 19. Pädiatrie-Update-Seminar am 17. und 18. April 2026 in Mainz.
Die Maskenbeatmung ist die universelle Form des Atemwegsmanagements im Kindesalter und sollte von allen, die mit kritisch kranken oder reanimationspflichtigen Kindern in Kontakt kommen können, sicher beherrscht werden, betonte Florian Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg, auf dem 19. Pädiatrie-Update-Seminar am 17. und 18. April 2026 in Mainz.
Neue Technologien, welche die Diabetesversorgung grundlegend verändern, waren ein wichtiges Thema auf dem 132. Internistenkongress vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden, wie im Vorfeld der Veranstaltung mitgeteilt wurde.
Die Genetik hat einen zunehmenden Einfluss auf Behandlungen in der Onkologie, erklärte die Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) anlässlich des 132. Internistenkongresses vom 18. bis 21. April 2026 in Wiesbaden.
Das Post-COVID-Syndrom (PCS) ist eine schwerwiegende Erkrankung, die eine differenzierte Diagnostik, eine multiprofessionelle Versorgung und eine kompetente Begutachtung erfordert, erklären die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) in einem am 14. April 2026 veröffentlichten gemeinsamen Positionspapier.
Eine stationäre IMST ist auch bei Kindern und Jugendlichen mit schweren chronischen Schmerzen eine international etablierte Behandlungsmethode, erklären die Autoren der neuen S2k-Leitlinie „Stationäre Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST) bei Kindern und Jugendlichen“ (AWMF-Registernummer 145-006; Stand: 24.2.2026), federführend erstellt von der Deutschen Schmerzgesellschaft.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Richtlinienbestimmungen für Prüfungen des Medizinischen Dienstes (MD) bezüglich der Einhaltung von Qualitätsanforderungen und der Richtigkeit von Dokumentationen an die neuen gesetzlichen Vorgaben des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) angepasst.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Anforderungen an das Disease-Management-Programm (DMP) für Versicherte mit Osteoporose umfassend aktualisiert
Auch für den zweiten neuen Wirkstoff zur Behandlung der frühen Alzheimer-Erkrankung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) keinen Zusatznutzen im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard feststellen können. Basis des Ergebnisses sind die vom Hersteller vorgelegten Studiendaten. Der Wirkstoff Donanemab richtet sich – ebenso wie der kürzlich bewertete Wirkstoff Lecanemab – gegen eine mögliche Ursache der Erkrankung, nämlich Eiweißablagerungen im Gehirn.
Die DGPPN hält die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass ein Zusatznutzen des Alzheimer-Antikörpers Donanemab nicht nachzuweisen sei, für falsch und nicht im Sinne der Betroffenen. Die Fachgesellschaft kritisiert das methodische Vorgehen im Vorfeld des Beschlusses und befürchtet eine Versorgungslücke.