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Alle Artikel zum Thema Berichte & Informationen

Erhöhtes Lymphom-Risiko bei Sjögren-Erkrankung

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Das Lymphom-Risiko bei Sjögren-Erkrankung ist deutlich erhöht, berichtete Miriam Wittmann von der Hautklinik an der Universitätsmedizin in Mainz auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. 

Versorgung von Frauen nach sexualisierter Gewalt

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Mit der erstmals erstellen S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“ (AWMF-Registernummer 015-097; Stand: 1.1.2026) soll eine Verbesserung und Standardisierung der ärztlichen Versorgung, Betreuung von und der Spurensicherung bei weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland erreicht werden.

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Akutbehandlung von Blutungen bei angeborenen Thrombozytenstörungen

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Akute Blutungen stellen eine besondere Herausforderung bei Patienten mit angeborenen Thrombozytenstörungen dar, betonen die Autoren der aktualisierten S2k-Leitlinie „Therapie angeborener thrombozytärer Erkrankungen“ (AWMF-Registernummer 086 - 004; Stand: 21.10.2025, online gestellt am 23.12.2025). Ein neu eingeführtes Kapitel zur akuten Blutungssituation bietet einen strukturierten Überblick über die therapeutischen Optionen im Notfall.

Aktuelle Leitlinie „Gastrointestinale Blutung“

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Die Inzidenz der gastrointestinalen Blutung ist weiterhin hoch, zumal häufig Patienten mit gerinnungshemmenden Substanzen behandelt werden, erklären die Autoren der aktualisierten S2k-Leitlinie „Gastrointestinale Blutung“ der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS; AWMF-Registernummer 021-028; Stand: 16.12.2025). Um eine adäquate Versorgung und Behandlung sicherzustellen, sei ein strukturiertes, interdisziplinäres Vorgehen erforderlich

Freiheitsentziehung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – wie geregelt?

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Vor dem Hintergrund der Schutzbedürftigkeit des Kindes und der früheren Gewaltanwendung in Institutionen ist die heutige Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in besonderem Maße verpflichtet, die Grundrechte aller Kinder zu wahren, erklären die Autoren der – ganz überwiegend auf Expertenkonsens beruhenden – neuen S2k-Leitlinie „Prävention, Durchführung und Nachsorge von freiheitsentziehenden Unterbringungen und Maßnahmen in Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie“ (AWMF-Registernummer 028-048; Stand: 6.12.2025).

Never Events – selten, aber vermeidbar und mit schweren Folgen

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Sogenannte Never Events – schwerwiegende, erkennbare und bei Einhaltung der Sicherheitsempfehlungen theoretisch vermeidbare unerwünschte Ereignisse in der medizinischen Behandlung – sind zwar selten, führen aber häufig zu einer massiven Schädigung des Patienten, wie eine Analyse der europäischen Versicherungs- und Risikomanagment-Gruppe Relyens Mutual Insurance mit Hauptsitz in Frankreich belegt.

Darmkrebs-Screening: IQWiG-Vorbericht zur unteren Altersgrenze und Koloskopie-Frequenz liegt vor

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Gesetzlich Versicherte haben gemäß den aktuellen Regelungen ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) überprüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit die unteren Altersgrenzen sowie den zeitlichen Abstand und die Anzahl der Koloskopien zur Früherkennung bei Personen ohne Verdacht auf Darmkrebs und ohne spezifisch erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Trastuzumab deruxtecan bei Magenkarzinom: Jetzt beträchtlicher Zusatznutzen

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Auf Basis einer vor Zulassung gestarteten vergleichenden Studie des Herstellers sieht das IQWiG für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs nun einen beträchtlichen Zusatznutzen bei einer Therapie mit Trastuzumab deruxtecan.

Medical worker in blue gloves giving flu shot injection to patient's upper arm in clinical setting. Healthcare and immunization concept with professional vaccine administration.

Änderungen bei Schutzimpfungen gegen Meningokokken und Gürtelrose: STIKO-Empfehlungen umgesetzt

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Der Leistungsanspruch auf Schutzimpfungen gegen Meningokokken-Erkrankungen und Herpes zoster (Gürtelrose) wird sich voraussichtlich ab Februar 2026 ändern. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die aktualisierten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) in die Schutzimpfungs-Richtlinie übernommen. 

Für eine gute Versorgungsqualität: G-BA passt Mindestmenge für Kniegelenkersatz an

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die bestehende Mindestmenge für den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks (Kniegelenk-Totalendoprothese/Knie-TEP) grundlegend überarbeitet. Es werden künftig drei fachlich eigenständige Fallkonstellationen unterschieden. Es gibt jeweils eine Mindestmenge für den erstmaligen Einsatz einer Knie-TEP, das Einsetzen einer bestimmten Art von Teilprothesen (unikondyläre Schlittenprothesen) sowie den Austausch einer Knieprothese. 

Akne-Therapie mit sichtbarem Licht

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Zur Behandlung der Acne vulgaris mit sichtbarem Licht liegen mittlerweile vielfältige Untersuchungen vor, die eine gewisse Wirksamkeit dieser Therapiekonzepte belegen, berichtete Kai-Martin Thoms von der Klinik für Dermatologie an den Elbe Kliniken Stade-Buxtehude auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. 

Adrenalin-Nasenspray zur Behandlung der Anaphylaxie

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Adrenalin-Nasenspray ist in Deutschland seit Mitte des Jahres 2025 verfügbar, wobei die Zulassung derjenigen von Adrenalin-Autoinjektoren entspricht, erklärte Randolf Brehler von der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Münster auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. 

GLP-1-Rezeptor-Agonisten effektiv bei Psoriasis

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Über die Behandlung mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten bei Psoriasis berichtete Sascha Gerdes von der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. 

Intraossärer Zugang als Alternative bei der Reanimation

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Die Wahl des Gefäßzugangs (intravenös oder intraossär) im Rahmen der Reanimation beeinflusst das Überleben beim Herz-Kreislauf-Stillstand nicht signifikant, berichtete Tim Rahmel von der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie an den Knappschaftskliniken Bochum auf dem 16. Anästhesie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Wiesbaden. 

Perioperative myokardiale Schädigung als Komplikation bei Hochrisikopatienten

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Über die perioperative myokardiale Schädigung als eine nicht seltene Komplikation bei Hochrisikopatienten und/oder Hochrisikoeingriffen berichtete Detlef Kindgen-Milles von der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf auf dem 16. Anästhesie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Wiesbaden. 

Hohes OP-Risiko bei Herzinsuffizienz

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Eine bestehende Herzinsuffizienz ist wie kaum eine andere Komorbidität mit schlechtem Outcome nach einer Operation mit Narkose verbunden, berichtete Nana-Maria Wagner von der Klinik für Anästhesiologie an der Universität Mainz auf dem 16. Anästhesie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Wiesbaden. 

Fraglicher Nutzen der Regionalanästhesie zur Prävention chronischer postoperativer Schmerzen

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Chronische postoperative Schmerzen betreffen je nach Eingriff bis zu 30 % der Patienten und stellen ein erhebliches klinisches und sozioökonomisches Problem dar, berichtete Thorsten Steinfeldt von der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main auf dem 16. Anästhesie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Wiesbaden. 

Update Hypophysentumore

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Hypophysentumore gehören zu den häufigen intrakraniellen Neoplasien und machen etwa 15 % aller intrakraniellen Tumore aus, berichtete Martin Reincke, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV am LMU Klinikum München, auf dem 6. Endokrinologie-Update-Seminar am 19. und 20. September 2025...

Reanimation: Adrenalin vor erweiterter Atemwegssicherung

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Aktuelle Studiendaten sprechen dafür, Adrenalin innerhalb der ersten Minuten der professionellen kardiopulmonale Reanimation systematisch vor der erweiterten Atemwegssicherung zu priorisieren, erklärte Jan-Thorsten Gräsner vom Institut für Rettungs- und Notfallmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel, auf dem 16. Anästhesie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Wiesbaden. 

Multi-dimensionale Diagnostik bei nicht-spezifischem Kreuzschmerz indiziert

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Erste Ergebnisse der PREDICT-LBP-Studie zum nicht-spezifischem Kreuzschmerz stellten Frederick Junker von der Hochschule Bochum et al. auf dem Deutschen Wirbelsäulenkongress, der 20. Tagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft, vom 10. bis 12. Dezember 2025 in Wiesbaden vor.

Aktualisierte Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“

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Moderne Diabetestechnik und Medikamente erhöhen die Sicherheit von Diabetikern im Straßenverkehr deutlich, erklärte die Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 8. Dezember 2025. Gleichzeitig schaffen sie neue Perspektiven für Millionen Diabetiker, insbesondere bei Tätigkeiten mit hoher Verantwortung.

Wie Implantatinfekte vermieden werden können

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Auch wenn sie nur in etwa 0,5 bis 2 Prozent aller Fälle auftritt, zählt die periprothetische Infektion zu den gefürchtetsten Komplikationen nach einem Gelenkersatz, erklärte Robert Hube, Leitender Arzt an der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) und Präsident der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik, anlässlich des 27. AE-Kongresses vom 4. bis 5. Dezember 2025 in Berlin.

Prognose der NAION ist problematisch

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Die Prognose der nicht-arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION) – eine akute Erkrankung des Sehnervens aufgrund einer Minderdurchblutung mit plötzlichem, meist schmerzlosen Sehverlust – ist sehr variabel, berichtete Klaus Rüther, Praxis für Augenheilkunde in Berlin, auf dem 15. Ophthalmologie-Update am 28. und 29. November 2025 in Mainz.

Gefahr der Uveitis bei Zoster ophthalmicus

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Aktuelle Studienergebnisse zeigen die große Bedeutung des Augenarztes bei einem Herpes zoster im Bereich des ersten Trigeminusastes / Zoster ophthalmicus, betonte Carsten Heinz vom Augenzentrum am St. Franziskus Hospital in Münster auf dem 15. Ophthalmologie-Update am 28. und 29. November 2025 in Mainz.

Aktuelles zur Therapie des Lymphödems

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Gegenwärtig erfolgt die Überarbeitung der bisherigen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems, die erstmals auf ein S3-Niveau gehoben wird und damit dem Stellenwert des viel zu selten beachteten Lymphgefäßsystems gerecht wird, berichtete Katja S. Mühlberg von der Medizinischen Klinik & Poliklinik V – Angiologie am Universitätsklinikum Leipzig auf dem 20. DGIM-Internisten-Update am 28. und 29. November 2025 in Wiesbaden.