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Alle Artikel zum Thema Berichte & Informationen

Sarkom-Therapie individuell nach Subtyp erforderlich

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Die Ergebnisse der Behandlung von Sarkomen hängt ganz besonders von zwei Faktoren ab, erklärte Martin Trepel, Direktor der II. Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Augsburg sowie Direktor des Comprehensive Cancer Centers, auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz:

Therapeutisches Konzept beim frühen Mammakarzinom

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Das differenzierte therapeutische Vorgehen beim frühen Mammakarzinom erläuterte Andreas Schneeweiss vom Universitätsklinikum und Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Gynäkologische Onkologie, auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz.

Fatigue häufig bei Krebspatienten – wie therapieren?

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Die Prävalenz von moderat bis schwerer Fatigue bei Krebspatienten ist enorm hoch und liegt bei ca. 30 % bis 60 % während der Therapie, berichtete Karin Jordan von der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz.

Was kann das molekulare Tumorboard?

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Beim „molekularen Tumorboard“ wird immer die primär-genomische Einschätzung des individuellen Befundes des Patienten durch das Board Grundlage der Therapie-Entscheidung, erklärte Andreas Neubauer vom Universitätsklinikum Marburg, Klinik für Hämatologie, Onkologie, Immunologie, auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz.

Prognose von Kopf-Hals-Tumoren weiterhin unbefriedigend

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Trotz moderner multimodaler Therapiekonzepte und erheblicher Fortschritte in den operativen und strahlentherapeutischen Techniken ist die Prognose von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren aufgrund einer hohen Rezidiv-Wahrscheinlichkeit weiterhin unbefriedigend, berichtete Stefan Kasper-Virchow vom Westdeutschen Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz.

Nach Knochenbrüchen im Winter konsequent auf Osteoporose prüfen!

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Frakturen können ein erstes Anzeichen für eine bislang unerkannte Osteoporose sein, warnte die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) am 15. Januar 2026. Allerdings erhalten viele Menschen nach Knochenbrüchen nicht die notwendige internistische Anschlussversorgung, um eine Osteoporose als Ursache frühzeitig zu erkennen.

Entwurf für neue GOÄ: Deutlich bessere Honorare für Gutachter vorgesehen

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Vor wenigen Tagen wurde der von der Bundes­ärzte­kam­mer und dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) konsentierte Entwurf einer neuen Gebührenverordnung für Ärzte (GOÄ), welcher seit Anfang Juni 2025 beim Bundesgesundheitsministerium vorliegt, vorgestellt. Darin ist auch eine deutlich bessere Honorierung für aufwändige ärztliche Gutachten vorgesehen.

„Komplementäre“ und „alternative“ Methoden beim Mammakarzinom

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In der aktuellen S3-Leitlinie „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ (Version 5.0 vom Dezember 2025; AWMF-Registernummer: 032-045OL) wird auch das Thema „komplementäre“ und „alternative“ Methoden angesprochen:

Neue ambulante Kassenleistung: Hautbestrahlung bei Akne inversa

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Künftig können Menschen mit leichter bis mittelschwerer Akne inversa, auch Hidradenitis suppurativa genannt, zusätzlich zur lokalen antibiotischen Salbentherapie mit einer Kombination aus intensiv gepulstem Licht (IPL) und Radiofrequenz (RF) behandelt werden.

Außerklinische Intensivpflege kann künftig per Videosprechstunde verordnet werden

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Künftig können auch Leistungen der außerklinischen Intensivpflege im Rahmen einer Videosprechstunde verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat nun festgelegt, unter welchen Voraussetzungen das für Ärztinnen und Ärzte möglich sein wird. 

Kiefergelenk-Endoprothese schenkt Patientin neue Lebensqualität

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Ein medizinischer Meilenstein in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gelang in Kassel: An den dort ansässigen Helios Kliniken wurde eine patientenspezifische Kiefergelenk-Endoprothese implantiert. Der hochspezialisierte Eingriff ermöglicht einer 55-jährigen Patientin nach jahrelangem Leidensweg wieder eine nahezu normale Mundöffnung – damit sind alltägliche Dinge wie Essen oder Zähneputzen für sie endlich wieder möglich. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie individualisierte Medizin und spezialisierte MKG-Chirurgie selbst in schwersten Fällen neue Perspektiven eröffnen können – betont die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG).

Radiotherapie als Bridging vor CAR-T-Zelltherapie

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In den letzten Jahren hat sich die Radiotherapie zunehmend als wesentlicher Bestandteil der Bridging-Strategie vor einer CAR-T-Zelltherapie bei rezidivierten oder refraktären aggressiven B-Zell-Lymphomen etabliert, berichtete Christian Baues von der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum auf dem 9. Radioonkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Berlin

Katheter-assoziierte tiefe Venenthrombosen – häufig und gefährlich

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Katheter-assoziierte tiefe Venenthrombosen stellen eine der häufigsten und klinisch bedeutsamsten Komplikationen bei Patienten dar, die auf zentralvenöse Katheter angewiesen sind, berichtete Beyhan Ataseven von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universität Bielefeld-Klinikum Lippe auf dem 19. Gynäkologische-Onkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz.

Welcher Sicherheitsabstand bei der OP des frühen Vulvakarzinoms?

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Die Therapie der Wahl des lokoregionär begrenzten Vulvakarzinoms besteht in einer kompletten Resektion des betroffenen Areals, wobei das Ausmaß der lokalen Resektion dabei über die Jahre immer mehr abgenommen hat, berichtete Linn Wölber von der Klinik für Gynäkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf dem 19. Gynäkologische-Onkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz.

Erhöhtes Lymphom-Risiko bei Sjögren-Erkrankung

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Das Lymphom-Risiko bei Sjögren-Erkrankung ist deutlich erhöht, berichtete Miriam Wittmann von der Hautklinik an der Universitätsmedizin in Mainz auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz. 

Versorgung von Frauen nach sexualisierter Gewalt

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Mit der erstmals erstellen S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“ (AWMF-Registernummer 015-097; Stand: 1.1.2026) soll eine Verbesserung und Standardisierung der ärztlichen Versorgung, Betreuung von und der Spurensicherung bei weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland erreicht werden.

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Akutbehandlung von Blutungen bei angeborenen Thrombozytenstörungen

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Akute Blutungen stellen eine besondere Herausforderung bei Patienten mit angeborenen Thrombozytenstörungen dar, betonen die Autoren der aktualisierten S2k-Leitlinie „Therapie angeborener thrombozytärer Erkrankungen“ (AWMF-Registernummer 086 - 004; Stand: 21.10.2025, online gestellt am 23.12.2025). Ein neu eingeführtes Kapitel zur akuten Blutungssituation bietet einen strukturierten Überblick über die therapeutischen Optionen im Notfall.

Aktuelle Leitlinie „Gastrointestinale Blutung“

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Die Inzidenz der gastrointestinalen Blutung ist weiterhin hoch, zumal häufig Patienten mit gerinnungshemmenden Substanzen behandelt werden, erklären die Autoren der aktualisierten S2k-Leitlinie „Gastrointestinale Blutung“ der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS; AWMF-Registernummer 021-028; Stand: 16.12.2025). Um eine adäquate Versorgung und Behandlung sicherzustellen, sei ein strukturiertes, interdisziplinäres Vorgehen erforderlich

Freiheitsentziehung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – wie geregelt?

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Vor dem Hintergrund der Schutzbedürftigkeit des Kindes und der früheren Gewaltanwendung in Institutionen ist die heutige Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in besonderem Maße verpflichtet, die Grundrechte aller Kinder zu wahren, erklären die Autoren der – ganz überwiegend auf Expertenkonsens beruhenden – neuen S2k-Leitlinie „Prävention, Durchführung und Nachsorge von freiheitsentziehenden Unterbringungen und Maßnahmen in Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie“ (AWMF-Registernummer 028-048; Stand: 6.12.2025).

Never Events – selten, aber vermeidbar und mit schweren Folgen

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Sogenannte Never Events – schwerwiegende, erkennbare und bei Einhaltung der Sicherheitsempfehlungen theoretisch vermeidbare unerwünschte Ereignisse in der medizinischen Behandlung – sind zwar selten, führen aber häufig zu einer massiven Schädigung des Patienten, wie eine Analyse der europäischen Versicherungs- und Risikomanagment-Gruppe Relyens Mutual Insurance mit Hauptsitz in Frankreich belegt.

Darmkrebs-Screening: IQWiG-Vorbericht zur unteren Altersgrenze und Koloskopie-Frequenz liegt vor

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Gesetzlich Versicherte haben gemäß den aktuellen Regelungen ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) überprüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit die unteren Altersgrenzen sowie den zeitlichen Abstand und die Anzahl der Koloskopien zur Früherkennung bei Personen ohne Verdacht auf Darmkrebs und ohne spezifisch erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Trastuzumab deruxtecan bei Magenkarzinom: Jetzt beträchtlicher Zusatznutzen

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Auf Basis einer vor Zulassung gestarteten vergleichenden Studie des Herstellers sieht das IQWiG für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs nun einen beträchtlichen Zusatznutzen bei einer Therapie mit Trastuzumab deruxtecan.

Medical worker in blue gloves giving flu shot injection to patient's upper arm in clinical setting. Healthcare and immunization concept with professional vaccine administration.

Änderungen bei Schutzimpfungen gegen Meningokokken und Gürtelrose: STIKO-Empfehlungen umgesetzt

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Der Leistungsanspruch auf Schutzimpfungen gegen Meningokokken-Erkrankungen und Herpes zoster (Gürtelrose) wird sich voraussichtlich ab Februar 2026 ändern. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die aktualisierten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) in die Schutzimpfungs-Richtlinie übernommen. 

Für eine gute Versorgungsqualität: G-BA passt Mindestmenge für Kniegelenkersatz an

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die bestehende Mindestmenge für den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks (Kniegelenk-Totalendoprothese/Knie-TEP) grundlegend überarbeitet. Es werden künftig drei fachlich eigenständige Fallkonstellationen unterschieden. Es gibt jeweils eine Mindestmenge für den erstmaligen Einsatz einer Knie-TEP, das Einsetzen einer bestimmten Art von Teilprothesen (unikondyläre Schlittenprothesen) sowie den Austausch einer Knieprothese. 

Akne-Therapie mit sichtbarem Licht

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Zur Behandlung der Acne vulgaris mit sichtbarem Licht liegen mittlerweile vielfältige Untersuchungen vor, die eine gewisse Wirksamkeit dieser Therapiekonzepte belegen, berichtete Kai-Martin Thoms von der Klinik für Dermatologie an den Elbe Kliniken Stade-Buxtehude auf dem 19. Dermatologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz.