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Die Risiko-Aufklärung – nur eine lästige Pflicht im präoperativen Setting?

S. Mittelsten Scheid** Der Autor ist Vorsitzender Richter am Landgericht und sitzt einer Arzthaftungskammer am Landgericht München I vor. Er ist darüber hinaus als Güterrichter (Mediator) und regelmäßig als Referent an der Deutschen Richterakademie, Gerichten, Kliniken und Kongressen tätig. Der Beitrag gibt seine persönliche Auffassung wieder. Der Beitrag wählt entsprechend der Autoren- richtlinie zur besseren Lesbarkeit allein die männliche Form, richtet sich jedoch gleichermaßen an alle den Beitrag lesenden Personen. Schlüsselwörter Aufklärung – Beweisfälligkeit – Risiko-Aufklärung – Sachauf­klärung Risk disclosure – just a bothersome obligation in the pre-operative ­setting? Keywords Clarification – evidentiary issues – risk assessment – factual investigation MedSach 122 2/2026: –89-101Zusammenfassung Der Beitrag verschafft einen groben Überblick über Sinn und Zweck sowie Chancen der im deutschen Recht gebotenen Aufklärung vor ärztlichen Eingriffen. Er erläutert dem aufklärenden Arzt die Idee der Aufklärung, ihre Durchführung, was Inhalt, Zeitpunkt und Ausführlichkeit angeht. Daneben nimmt er auch zu Fragen des Zeitpunkts, der Qualifikation des Aufklärenden und der Dokumentation Stellung. Vorab Ein an zahlreichen Fallbeispielen aus digitalen Akten bebilderter und frei gehaltener Vortrag im Dialog mit den Anwesenden lässt sich nicht in einen Fließtext wandeln. Der verschriftliche Inhalt ist also ein unvollständiges Abbild, jedoch gleichwohl das Substrat auch der bebilderten Folien bzw. Fallbeispiele. Die Buntheit der Sachverhalte wird dem lesenden Gegenüber aus der Praxis geläufig sein. Die textliche Grundlage mag ...

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