- 21 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine zeigen depressive Symptome, 13 Prozent leiden unter Angststörungen. Diese Werte liegen über den Raten der Bevölkerung mit deutscher Herkunft sowie über den Raten regulär zugewanderter Menschen. Frauen berichten in allen untersuchten Gruppen am häufigsten von psychischen Belastungen.
- Soziale Einbindung und eine Erwerbstätigkeit stärken die mentale Verfassung, erlebte Ausgrenzung und Diskriminierung verschlechtern sie.
- Bei ukrainischen Geflüchteten hängt die mentale Gesundheit stark mit Alter, Geschlecht, Einkommen und der Zufriedenheit mit der Wohnsituation zusammen. Bei Geflüchteten aus Afghanistan, dem Irak, dem Iran und Syrien bestimmen vor allem die erworbenen Deutschkenntnisse den psychischen Zustand.
Zum Volltext im Journal of Health Monitoring
Pressemitteilung des Robert-Koch-Instituts, Berlin