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Delir bei Intensivpatienten

Ein Delir ist eine schwere Komplikation bei Intensivpatienten, die zu erhöhter Morbidität und Letalität im Kurz- und Langzeitverlauf führt, betonte Detlef Kindgen-Milles von der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf auf dem 17. Intensiv-Update-Seminar am 19. und 20. September 2025 in Köln.

Eine schnelle Diagnostik unter Verwendung etablierter Screening-Instrumente ist essentiell, um in erster Linie nicht-pharmakologische und in zweiter Linie pharmakologische Behandlungsmaßnahmen zu beginnen. Besonders in der operativen Medizin können bei Risikopatienten peri-interventionell „Prophylaxe-Bündel“ ähnlich den „Sepsis-Bündeln“ aktiviert werden. Symptombezogen können verschiedene Medikamente appliziert werden. Die beste wissenschaftlich Evidenz gibt es derzeit für Dexmedetomidin.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden