Trotz möglicher Fehlerquellen handelt es sich um eine sichere und zuverlässige Methode, wenn folgende Punkte beachtet werden:
· Die Pathologie muss sich der unmittelbaren Konsequenzen der intraoperativen Diagnose bewusst sein, und diese bei der Beurteilung eines Präparates und der Durchsage der Diagnose im Kopf haben.
· Die Chirurgie muss hingegen die Limitierungen der Methode kennen und alle notwendigen Informationen für die Pathologie (Vorerkrankungen, histologischer Subtyp falls bekannt, Therapien etc.) kommunizieren.
· Pathologie und Chirurgie müssen Unsicherheiten ehrlich und offen kommunizieren.
Es wird sich zeigen inwieweit moderne Verfahren in Zukunft die Sicherheit weiter erhöhen und die Befunddurchsage beschleunigen können, so Schultheis.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden