Über die evidenzbasierte, qualitätsbasierte Hyperthermie in der Krebstherapie, welche an spezialisierten akademischen Zentren durchgeführt wird, berichtete Franziska Eckert von der Universitätsklinik für Radioonkologie in Wien (Österreich) auf dem 9. Radioonkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Berlin.
Immunvermittelte Nebenwirkungen sind eine charakteristische Begleiterscheinung der Krebstherapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren, berichtete Annalen Bleckmann vom Universitätsklinikum Münster (UKM) / Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) Münster auf dem 9. Radioonkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Berlin.
Mit der zunehmenden Behandlung von Krebspatienten mit Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) tritt ein neues, klinisch relevantes Spektrum an okulären Nebenwirkungen in den Vordergrund, berichtete Beyhan Ataseven von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universität Bielefeld-Klinikum Lippe auf dem 19. Gynäkologische-Onkologie-Update-Seminar am 14. und 15. November 2025 in Mainz.
Moderne Krebsmedikamente können schwerwiegende Nebenwirkungen am Auge bis hin zur Erblindung verursachen, warnte die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) auf ihrem 123. Kongress vom 25. bis 28. September 2025 in Berlin.
Eine Krebstherapie mit Checkpoint-Inhibitoren kann verschiedene endokrine Nebenwirkungen mit sich bringen, unter anderem einen neuartigen insulinpflichtigen Autoimmun-Diabetes, berichteten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am 9. Juli 2025.
Für Krebspatienten gibt es zahlreiche alternative bzw. komplementäre Behandlungsangebote. Teilweise handelt es sich aber um Therapieverfahren, die zu schweren, mitunter sogar lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen können, warnt der Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).
Vor neuro-ophthalmischen Komplikationen moderner Krebstherapien warnte Klaus Rüther, Praxis für Augenheilkunde in Berlin, auf dem 14. Ophthalmologie-Update-Seminar am 29. und 30. November 2024 in Mainz.
Mit der zunehmenden Anwendung moderner Krebstherapien braucht es mehr Bewusstsein für das Auftreten und die Früherkennung ernsthafter Nebenwirkungen, betonte die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am 27. September 2024 anlässlich der Hormonwoche.
Chemotherapie, Bestrahlung und Immuntherapie sind in der Krebstherapie unverzichtbar; sie können jedoch zu teils schwerwiegenden Nebenwirkungen u. a. am Herzen führen. Um eine Schädigung des Herzens frühzeitig zu erkennen und die Therapie gegebenenfalls anpassen zu können, sollte dieses per Bildgebung untersucht werden.