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Robotische totale Gastrektomie beim Magenkarzinom

In einer aktuellen systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse (Int J Surg., 2025) wurde die robotische totale Gastrektomie mit der laparoskopischen totalen Gastrektomie hinsichtlich perioperativer und onkologischer Ergebnisse bei Patienten mit Magenkarzinom verglichen. Die Literaturrecherche erfolgte systematisch in den bekannten medizinischen Datenbanken (PubMed, Embase, Cochrane Library und Web of Science) bis November 2024.

 

Die Metaanalyse zeigt, dass die robotische totale Gastrektomie im Vergleich zur laparoskopischen Technik mit einer signifikant geringeren Rate schwerer Komplikationen, einer niedrigeren Inzidenz intraabdomineller Infektionen, einem reduzierten intraoperativen Blutverlust sowie einer verkürzten Krankenhausverweildauer assoziiert war. Die Lymphknotenausbeute war bei der robotischen totale Gastrektomie signifikant höher. Bezüglich der 3-Jahres-Überlebensraten ergaben sich hingegen keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Verfahren. Eine Subgruppenanalyse zeigt, dass insbesondere der Einsatz von linearen Staplern mit einer weiteren Reduktion schwerer Komplikationen und kürzerer Krankenhausverweildauer einherging.

 

Insgesamt unterstützt die Analyse die Hypothese, dass die robotische totale Gastrektomie im Vergleich zur laparoskopischen totalen Gastrektomie eine überlegene perioperative Sicherheit bei gleichwertigen onkologischen Ergebnissen bietet, sofern entsprechende chirurgische Erfahrung und Infrastruktur vorhanden sind, kommentierte Germer.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden