Die CT-Koronarangiographie hat sich im klinischen Alltag fest für die Diagnostik bei symptomatischen Patienten mit Verdacht auf das Vorliegen einer KHK etabliert, berichtete Stephan Achenbach von der Medizinischen Klinik 2 am Universitätsklinikum Erlangen auf dem 21. Kardiologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.
Trotz moderner multimodaler Therapiekonzepte und erheblicher Fortschritte in den operativen und strahlentherapeutischen Techniken ist die Prognose von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren aufgrund einer hohen Rezidiv-Wahrscheinlichkeit weiterhin unbefriedigend, berichtete Stefan Kasper-Virchow vom Westdeutschen Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen auf dem 21. Onkologie-Update-Seminar am 16. und 17. Januar 2026 in Mainz.
Künstliche Intelligenz hat mit ihren immensen Einsatzmöglichkeiten in der Kardiologie eine neue Ära in der Herzmedizin eingeläutet, erklärte Steffen Schön von der Medizinischen Klinik I – Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin – an den Oberlausitz-Kliniken Bautzen auf dem 20. Kardiologie-Update-Seminar am 14. und 15. Februar 2025 in Berlin.
Basierend auf der aktuellen Studienlage wird nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand eine unmittelbare Koronardiagnostik nur bei Patienten mit Verdacht auf einen okklusiven Myokardinfarkt empfohlen, berichtete Christoph Adler von der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am Klinikum Leverkusen auf dem 16. Intensiv-Update-Seminar am 20. und 21. September 2024 in Köln.
Mithilfe der Notfallechokardiographie können bereits unmittelbar nach einem Kreislaufstillstand verschiedene, potenziell reversible Ursachen evaluiert werden, erklärte Stefan Kluge von der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf dem 15. Intensivmedizin-Update-Seminar am 16. und 17. September 2023 in Köln.
Die präoperative Abklärung bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren oder einer entsprechenden Erkrankung, die sich einer nicht-kardialen Operation unterziehen, fasste Stephan Schirmer, Kardiopraxis Schirmer in Kaiserslautern, nach den aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) auf dem 18. DGK-Kardiologie-Update-Seminar am 17. und 18. März 2023 in Mainz folgendermaßen zusammen:
Eine asymptomatische primäre Mitralklappeninsuffizienz geht schon bei geringen strukturellen Veränderungen des linken Ventrikels oder Hinweisen auf eine hämodynamische Relevanz mit einer schlechten Prognose einher und sollte daher, insbesondere wenn eine Rekonstruktion möglich ist, frühzeitig chirurgisch therapiert werden, berichtete Stephan Baldus vom Herzzentrum der Uniklinik Köln auf dem 18. DGK-Kardiologie-Update-Seminar am 17. und 18. März 2023 in Mainz.
Eine postmortale Abfrage implantierter elektronischer kardialer Devices liefert oft Informationen zu Abnormalitäten vor dem Tod sowie auch zu Todesursachen, berichtete Lars Eckardt von der Klinik für Kardiologie II – Rhythmologie am Universitätsklinkum Münster auf dem 18. DGK-Kardiologie-Update-Seminar am 17. und 18. März 2023 in Mainz.