Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch

Kardiale Sarkoidose zunehmend diagnostiziert

Dies hat zum einen mit einer gesteigerten Aufmerksamkeit, zum anderen aber auch mit verbesserten diagnostischen Möglichkeiten, insbesondere der kardialen MRT sowie der Positronen-Emissions-Tomographie (PET), zu tun. Kennzeichen der Erkrankung ist oftmals die Kombination aus AV-Blockierungen und ventrikulären Tachyarrhythmien. Eine möglichst frühe Diagnostik und Therapie beeinflussen die Prognose entscheidend.

 

Klinisch wird eine kardiale Beteiligung bei etwa 5 % der Sarkoidose-Patienten beschrieben, wobei häufig auch eine isolierte kardiale Sarkoidose vorhanden ist und Autopsien auf eine höhere Rate kardialer Beteiligung hindeuten. Eine Diagnose gelingt mittels kardialer Biopsie, wobei die Sensitivität aufgrund der fleckförmigen kardialen Beteiligung eingeschränkt ist.

 

Bei jüngeren Pat. mit unklaren AV-Blockierungen, polytopen ventrikulären Extrasystolen bzw. nicht anhaltender ventrikulärer Tachykardie und/oder Herzinsuffizienz sollte immer auch an eine Sarkoidose gedacht werden, betonte Eckardt.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden