A. Alberts1,2,3, C. Skudlik1,2,3, C. Bieck2,4, V. Buder4, S. M. John1,2,31 Institut für interdisziplinäre Dermatologische Präven tion und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück2 Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin und Gesund heitstheorie, Universität Osnabrück 3 Niedersächsisches Institut für Berufsdermatologie (NIB)4 Abteilung Arbeitsmedizin, Gefahrstoffe und Gesund heitswissenschaften, Berufsgenossenschaft für Ge sundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Zusammenfassung
Das beruflich bedingte Handekzem (Berufskrankheit Nr. 5101) gehört zu den häufigsten beruflich verursachten Erkrankungen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Rechtsänderung im Berufskrankheitenrecht zum 01. Januar 2021 und dem damit einhergehenden Wegfall des Unterlassungszwangs nimmt die Bedeutung wirksamer Therapien auch bei Weiterführung der hautschädigenden Tätigkeiten nach Anerkennung einer Berufskrankheit (BK) zu.
Der Schwerpunkt des vorliegenden Beitrags liegt auf der Basistherapie sowie den pharmakologischen (medikamentösen) bzw. physikalischen Therapien. Diese reichen von topischen (lokalen, äußerlich angewendeten) bis hin zu systemischen (innerlich angewendeten) Behandlungsansätzen, etwa mit Retinoiden, Biologika und Januskinase-Inhibitoren.Dabei werden u. a. die Wirkung, Indikationen sowie praktische Aspekte der Anwendung erläutert. Die Arbeit liefert einen strukturierten Überblick über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten des Handekzems im Kontext der BK Nr. 5101 und deren Bedeutung im Heilverfahren veranlasst durch die Unfallversicherungsträger.
Schlüsselwörter Berufskrankheit – BK-Nr. 5101 – Handekzem – Indikation – Therapie
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Bibliogr. Info (RIS)
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Topische, physikalische und systemische Therapie des beruflich bedingten Handekzems (Berufskrankheit Nr. 5101): Grundlagen für medizinische Sachverständige und Sozialverwaltungen
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