Dies liegt einerseits häufig an somatischen Komorbiditäten, besonders beeindruckend für eine Miterkrankung der Lunge gezeigt. Weiter ist die Bedeutung kardiovaskulärer Erkrankungen für die Lebensqualität, jedoch auch das Überleben insgesamt, unbestritten und nicht nur für die rheumatoide Arthritis, sondern für alle entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bestätigt.
Häufig scheinen allerdings nicht allein somatische Faktoren von wesentlichem Einfluss zu sein, wie z. B. das Schmerzempfinden und die allgemeine Zufriedenheit, ergänzte Gaubitz. Daher werde wohl der Anteil der „difficult-to-treat“-Patienten hoch bleiben; sicher auch durch einen hohen Anteil von „difficult-to-manage“-Patienten, also der Patienten, bei denen ein unverändert hohes Schmerzlevel sowie eine allgemeine Unzufriedenheit mit dem Gelenk- und allgemeinen Zustand nicht durch ein nachweisbares hohes Entzündungsniveau, sondern häufig nicht-somatische Faktoren mitverursacht seien.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden