Neuroendokrine Zellen sind überall im Körper zu finden und stellen die Schnittstelle zwischen dem Nerven- und dem Hormonsystem dar. Je nachdem, wo neuroendokrine Tumoren auftreten, kann es zu unterschiedlicher (oft atypischer) Hormonproduktion kommen.
Gerade bei neuroendokrinen Neoplasien des Gastrointestinaltrakts spielen Somatostatin-Rezeptoren eine wichtige Rolle bei der Freisetzung zahlreicher Hormone sowie bei der Modulation der neuronalen Aktivität. In der Therapie dienen sie als Target für eine Therapie mit Somatostatin-Analoga. Weiter ist die Peptid-Radio-Rezeptor-Therapie eine innovative Behandlungsform für neuroendokrine Tumoren.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden