Das Aderhautmelanom ist der häufigste bösartige Augentumor bei Erwachsenen. Eine aktuelle Studie zeigt nun: Je größer ein Aderhautmelanom wird, desto schneller wächst es – und desto stärker steigt das Risiko, innerhalb von zehn Jahren an Metastasen zu sterben, berichtete die DOG-Sektion Ophthalmologische Onkologie am 18. August 2026.
Moderne Krebsmedikamente können schwerwiegende Nebenwirkungen am Auge bis hin zur Erblindung verursachen, warnte die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) auf ihrem 123. Kongress vom 25. bis 28. September 2025 in Berlin.
Vor kosmetischen Eingriffen im Auge wie Keratopigmentierung, Augapfel-Tattoos oder der sog. I-Brite-Prozedur warnt Elisabeth M. Messmer von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München als Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG).
Über den Zentralarterienverschluss des Auges berichtete Matthias Sitzer von der Klinik für Neurologie am Klinikum Herford auf dem 14. Interdisziplinären Update-Seminar Gefäßmedizin am 11. und 12. März 2023 (Livestream).
Risikofaktoren für die Entwicklung einer Spätform der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) sind sowohl genetische Parameter als auch OCT-Biomarker, berichtete Sandra Liakopoulos vom Universitätsklinikum Köln und Universitätsklinikum Frankfurt auf dem 12. Ophthalmologie-Update-Seminar am 2. und 3. Dezember 2022 in Hannover.
Opsoclonus bei Kindern bedarf der sofortigen Abklärung und des Ausschlusses eines Neuroblastoms, erklärte Wolf A. Lagrèze von der Universitätsklinik für Augenheilkunde in Freiburg auf dem 12. Ophthalmologie-Update-Seminar am 2. und 3. Dezember 2022 in Hannover.
Die augenärztliche Kontrolle der diabetischen Retinopathie ist essenziell, auch um ein möglicherweise erhöhtes Mortalitätsrisiko bei Patienten mit Diabetes erkennen zu können, erklärte Carsten Framme von der Universitätsklinik für Augenheilkunde an der Medizinischen Hochschule Hannover auf dem 12. Ophthalmologie-Update-Seminar am 2. und 3. Dezember 2022 in Hannover.
Einer der häufigsten Anlässe für eine notfallmäßige Untersuchung von Patienten in der augenärztlichen Praxis sind subjektive Angaben von „Blitzen“, wo dann die Indikation zu einer notfallmäßigen Untersuchung zum Ausschluss einer rhegmatogenen Ablatio bzw. eines Netzhautrisses gestellt wird, erklärte Norbert Bornfeld, Praxis Zentrum für Augenheilkunde in Düsseldorf, auf dem 12. Ophthalmologie-Update-Seminar am 2. und 3. Dezember 2022 in Hannover. Dies geschehe auch auf dem Hintergrund einer einschlägigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.