Aus der Gesamtschau der aktuellen Arbeiten lassen sich mehrere zentrale Aussagen ableiten:
Die Wahl zwischen Robotik, Navigation oder Schablonen hängt weniger von der "besten Technik" ab, sondern vielmehr von der passenden Lösung für die jeweilige Indikation, das Team und den Workflow, so Al-Nawas. Präzision sei messbar, doch der klinische Mehrwert entstehe erst durch eine sinnvolle Integration dieser Technologien. Für den medizinischen Standard bedeute dies, dass eine implantologische Planung unerlässlich seie; Abweichungen von mehr als 2 mm seien heute nicht mehr tolerabel.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden