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Zahnärztliche Implantologie am Wendepunkt

Aus der Gesamtschau der aktuellen Arbeiten lassen sich mehrere zentrale Aussagen ableiten:

  • ·       Robotische Systeme bieten die höchste Winkelpräzision, sind jedoch mit einem erhöhten Zeitaufwand verbunden.
  • ·       Dynamische Navigation stellt einen flexiblen Kompromiss zwischen Präzision und Workflow dar.
  • ·       Statische Schablonen bleiben insbesondere bei standardisierten Indikationen eine effiziente Lösung.
  • ·       Klinische Früh-Outcomes sind unabhängig vom Verfahren vergleichbar.
  • ·       Zukünftige Entwicklungen konzentrieren sich vor allem auf die Verbesserung der Sicherheit, die Bewegungskompensation und die Systemintegration.
  • Die Wahl zwischen Robotik, Navigation oder Schablonen hängt weniger von der "besten Technik" ab, sondern vielmehr von der passenden Lösung für die jeweilige Indikation, das Team und den Workflow, so Al-Nawas. Präzision sei messbar, doch der klinische Mehrwert entstehe erst durch eine sinnvolle Integration dieser Technologien. Für den medizinischen Standard bedeute dies, dass eine implantologische Planung unerlässlich seie; Abweichungen von mehr als 2 mm seien heute nicht mehr tolerabel.

    G.-M. Ostendorf, Wiesbaden