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Strukturierte Sekundärprävention nach osteoporotischer Wirbelfraktur

Osteoporotische Wirbelfrakturen sind mit relevanter Morbidität, Mortalität und Funktionseinbußen verbunden, und das Risiko für erneute Wirbelfrakturen ist nach einem Index-Ereignis besonders hoch.

 

Bei sehr hohem Re-Fraktur-Risiko spricht die Gesamtschau dafür, ein osteoanaboles Regime (z. B. Teriparatid, sofern keine Kontraindikationen und bestehende Verfügbarkeit) bevorzugt zu erwägen. Wenn dies nicht möglich ist, sind Bisphosphonate eine evidenzbasierte und effektive Alternative.

 

Vitamin D ist als supportive Maßnahme plausibel, die isolierte Evidenz für funktionelle Vorteile ist jedoch begrenzt. Was man jedoch klar sagen kann: Jede Therapie ist besser als keine Therapie, so Klemm.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden