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Sonographie bleibt Standard in der Abklärung venöser Pathologien

Das gilt insbesondere in der Thrombose-Diagnostik. Der Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz und präzisionsmedizinische Ansätze könnten die Effizienz in der Anwendung und die diagnostische Ausbeute weiter steigern.

Kritisch zu hinterfragen ist die Leitlinienempfehlung, bei Venenthrombose mit nur einseitiger Symptomatik auch die Gegenseite zu untersuchen. Hinsichtlich der Sensitivität der Detektion von ileo-cavalen Venenläsionen mag die Duplexsonographie dem IVUS (intravaskulärer Ultraschall) und der Schnittbildgebung unterlegen sein; tatsächlich klinisch relevante Obstruktionen werden nach Einschätzung von Czihal jedoch mit höherer Spezifität erfasst.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden