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Invasive Pilzinfektionen als Komplikation hämatologischer Therapie

Neue onkologische Therapien verbessern zwar die Prognose von B-Zell-Neoplasien deutlich, gehen jedoch mit spezifischen immunologischen Nebenwirkungen einher, welche das Risiko opportunistischer Infektionen erhöhen. Invasive Pilzinfektionen werden bei ca. 3 % der Patienten beobachtet und sind mit einer signifikant reduzierten Überlebensrate assoziiert, was ihre klinische Relevanz unterstreicht. Schimmelpilzinfektionen, insbesondere Aspergillosen, sind am häufigsten und treten häufig früh im Therapieverlauf auf.

 

Das unterstreicht die Notwendigkeit einer individualisierten Risikostratifizierung, gezielten Prophylaxe und frühzeitigen Diagnostik, um die infektionsbedingte Morbidität und Mortalität in dieser vulnerablen Patientengruppe zu reduzieren, betonte Hönigl.

 

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden