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Fehltransfusion von Blut vermeiden

Ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit bei Bluttransfusionen ist die korrekte Identifizierung der Patienten bei der Blutgruppenbestimmung sowie der Auswahl und Gabe der Blutkomponenten, erklärte Ruth Offergeld, Vorsitzende des Arbeitskreises Blut und Leiterin des Teams Blutspende-Surveillance in der Abteilung für Infektionsepidemiologie am Robert Koch-Institut, anlässlich der 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) am 15. September 2026.

Im Rahmen des Herstellungsprozesses der Blutprodukte nach der Spende ist eine Fehlbestimmung der Blutgruppe extrem selten. Meist liegt bei Fehltransfusionen dagegen ein Versehen bei der Blutentnahme am Patienten oder bei der Durchführung des sogenannten Bedside-Tests vor der Transfusion vor. Hier könnten eindeutige Identifikationen der behandelten Personen (zum Beispiel über Armbänder mit Codes) sowie eine bessere studentische Ausbildung und spätere Schulung im Bereich Transfusionsmedizin helfen, diese Fälle zu reduzieren.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden