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Erhöhtes Thromboserisiko bei Krebs

Patienten mit einem permanenten Risikofaktor, wie einer aktiven Krebserkrankung, benötigen aufgrund des um bis zu 21 % pro Jahr erhöhten Rezidivrisikos schon nach dem ersten venösen Thromboseereignis eine langfristige Antikoagulation. Neben dem erhöhten Erst- und Rezidivthromboserisiko besteht jedoch auch gleichzeitig ein erhöhtes Blutungsrisiko unter Antikoagulation (bis 12 % pro Jahr).

 

Leitlinien empfehlen niedermolekulare Heparine für drei bis sechs Monate nach Auftreten einer venösen Thrombose bei Patienten mit aktiver Krebserkrankung, da diese bei vergleichbarem Blutungsrisiko eine bessere Effektivität im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten aufweisen.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden

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