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Deeskalation der OP beim frühen Zervixkarzinom

So zeigen die aktuellen Daten aus der SENTIX- und der PHENIX-Studie konsistent, dass bei sorgfältig ausgewählten Patientinnen mit frühem Zervixkarzinom (FIGO IA1 LVSI+ bis IB2 bzw. IIA1, Tumorgröße bis 4 cm, unauffällige Lymphknoten-Bildgebung, sichere bilaterale Sentinel-Lymphknoten-Detektion) die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie ohne systematische pelvine Lymphonodektomie eine onkologisch sichere Option darstellt.

Gleichzeitig bleibt die präoperative Tumorgrößenbestimmung ein kritischer Faktor, warnte Hasenburg, da relevante Fehleinschätzungen unmittelbare Konsequenzen für das Ausmaß der chirurgischen Radikalität haben können. Eine enge interdisziplinäre Abstimmung und eine kritische Interpretation bildgebender Befunde seien daher essenziell.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden