Aktuelle Studiendaten zeigen durchweg eine gute Wirksamkeit der CAR-T-Zell-Therapie bei systemischen Lupus erythematodes (SLE), berichtete Johanna Mucke von der Klinik für Rheumatologie am Universitätsklinikum Düsseldorf auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz. Im Vergleich zur Anwendung in der Onkologie entwickelten die SLE-Patienten zudem seltener Komplikationen.
Dieser Ansatz hat das Potential, die Therapie des SLE maßgeblich zu verändern, so Mucke. Nun gelte es, die richtigen Patienten zu identifizieren, idealerweise bevor ein irreversibler Schaden entstanden sei. Derzeit laufen unglaublich viele Studien, die hier hoffentlich mehr Klarheit schaffen können.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden