Die Therapie erfolgt stufenweise und beginnt mit Benzodiazepinen als Erstlinientherapie. Bei fehlender Wirksamkeit folgen weitere Antiepileptika und gegebenenfalls eine intensivmedizinische Behandlung mit Anästhetika.
Eine schnelle Diagnose und ein frühzeitiger Therapiebeginn sind entscheidend, um bleibende neurologische Schäden zu verhindern, betonte Hoffmann. Die S1-Leitlinie „Therapie des konvulsiven Status epilepticus im Kindes- und Jugendalter“ (AWMF-Register-Nr. 022-019) biete hierfür eine wichtige Grundlage und unterstütz das medizinische Personal bei der evidenzbasierten Versorgung betroffener Kinder.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden