Eine (onkologische) Pankreatikoduodenektomie reduziert signifikant die exokrinen Pankreasfunktion mit der Folge eines hohen Risikos einer postoperativen exokrinen Pankreasinsuffizienz und der Notwendigkeit einer Enzym-Substitutionstherapie. Postoperativ sollte daher grundsätzliche ein Screening auf eine exokrine Pankreasinsuffizienz erfolgen. Eine frühzeitige Enzym-Supplementation beugt auch dem post-operativen Verlust an Skelettmuskelmasse vor.
Weiter besteht nach (onkologischer) Pankreaskopfresektion ein erhöhtes Risiko für einen Verlust an Knochendichte, für Osteoporose und Frakturen. Ein Osteoporose-Screening sollte bei diesen Patienten in Betracht gezogen werden.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden