Steingröße und -dichte können mit der nativen Computertomographie (CT) bzw. „Stein-CT“ genauer abgeschätzt werden, und auch anderweitige Pathologien im Abdomen können bei fehlendem Steinnachweis einfacher diagnostiziert werden.
Andere bildgebende Verfahren, wie die MR-Urographie, haben aufgrund der geringeren diagnostischen Aussagekraft und der schlechteren Verfügbarkeit in der Steindiagnostik nur einen geringen Stellenwert und kommen nur in speziellen Situationen wie in der Schwangerschaft und bei Kindern zum Einsatz.
Der Ultraschall stellt allerdings weiterhin die Primärdiagnostik sowohl beim Notfallpatienten als auch in der allgemeinen Diagnostik und Nachsorge dar, so Neisius.
G.-M. Ostendorf, Wiesbaden