Originalbeiträge (Abstracts)

Hier finden Sie alle seit Ausgabe 01/1999 im MedSach erschienenen Originalbeiträge. Käuflich zu erwerben sind alle Artikel ab der Ausgabe 01/2004.

Arbeits- und Berufsunfähigkeit in der privaten Krankentagegeldversicherung

Eine Krankentagegeldversicherung soll finanzielle Einbußen des Versicherten reduzieren, wenn dieser seiner beruflichen Tätigkeit aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr nachgehen kann. Eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne der Musterbedingungen liegt jedoch nur dann vor,... mehr

Bewertung peripherer Nervenschäden in der privaten Unfallversicherung

Unfallbedingte Funktionsbeeinträchtigungen an den Gliedmaßen sind in der privaten Unfallversicherung vom ärztlichen Gutachter als Bruchzahlen der vollen Funktion (1/20 – 1/1) der jeweiligen Gliedmaßen bzw. -abschnitte (Arm/Hand/Finger bzw. Bein/Fuß) einzuschätzen, Maßstab... mehr

Zweite Aktualisierung der Leitlinie zur Begutachtung nach gedecktem Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter

Nach Erstveröffentlichung 2005 und erster Überarbeitung mit Anmeldung im Leitlinienregister der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) 2013 haben die beteiligten Gesellschaften nun die zweite Aktualisierung der Leitlinie „Begutachtung nach... mehr

Koxarthrose und berufliche Belastung. Auswertung bisheriger Reviews, Interpretation und mögliche Begutachtungsempfehlung

Die Koxarthrose zählt mit zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Anders als im Bereich des Kniegelenkes spielen primäre, d.h. in der Regel altersbedingte Arthrosen eine Ausnahmerolle. Nahezu alle Erkrankungen entstehen auf der Grundlage einer sogenannten... mehr

Zusammenhangsbeurteilung bei Impfungen und Multipler Sklerose

Bei der Multiplen Sklerose werden anlagebedingte und äußere Faktoren als Ursachen angesehen. Wegen ihres Einflusses auf das Autoimmunsystem werden nicht nur Infektionserreger, sondern auch Impfungen als in Frage kommende Faktoren für die Erstmanifestation oder einen Schub der... mehr

Diabetes mellitus Typ 1 – Impfschadensfolge? Eine Literaturübersicht

Der Diabetes Typ 1 ist ein autoimmunologisches Krankheitsbild. Er ist gekennzeichnet durch eine sich meist über Jahre erstreckende, in der Regel autoimmunologisch bedingte progrediente Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas. Ein ursächlicher Zusammenhang... mehr

Dravet-Syndrom und Impfung – epileptologische, genetische und gutachtliche Aspekte

Das Dravet-Syndrom ist eine neurologische Krankheit, die mit einer meist sehr schwer therapierbaren Epilepsie sowie einer kognitiven und Entwicklungsstörung einhergeht. Jedoch existieren auch Fälle mit klinisch leichtem oder mittelschwerem Verlauf. Für die Mehrzahl der... mehr

Anerkennung von Leiden unbekannter Ursache in § 1 Abs. 3 Satz 2 Bundesversorgungsgesetz

Eine Besonderheit des sozialen Entschädigungsrechts ist die Anerkennung von Gesundheitsstörungen, über deren Ursache in der medizinischen Wissenschaft Ungewissheit besteht und bei denen deshalb der ursächliche Zusammenhang nicht mit Wahrscheinlichkeit beurteilt werden... mehr

Die kausale Bewertung der jugendlichen Hüftkopflösung in der gesetzlichen Unfallversicherung

Die jugendliche Hüftkopflösung ist die häufigste Hüftgelenkerkrankung bei Kindern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren. Es handelt sich um eine eigenständige Krankheitsentität. Die Epiphyseolyse kann zwar nicht durch einen Unfall ausgelöst-, jedoch in... mehr

Der Achillessehnenschaden in der gesetzlichen Unfallversicherung

Diskutiert wird das Urteil des LSG Sachsen-Anhalt (16. 12. 2017 – L 6 U 64/16), das sich im Ergebnis auf eine Veröffentlichung von F. Schröter stützt. An Hand dieses Urteils werden aufgezeigt die maßgeblichen Beweisregeln im Sozialrecht, die Bedeutung der herrschenden Meinung... mehr

Das akzeptable Risiko in der Verkehrsmedizin

Ein zentraler Begriff in der Beurteilung der Kraftfahreignung ist die nahe durch Tatsachen begründete Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Schädigungsereignisses. Diese Wahrscheinlichkeit ist allerdings nicht quantifiziert. Es wird vorgeschlagen, diese Wahrscheinlichkeit als... mehr

Rechtsprobleme bei der Verwendung von MdE-Tabellen

Die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) ist ein wesentlicher Faktor zur Bestimmung der Höhe der Verletztenrente in der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Gesetz stellt in § 56 Abs. 2 SGB VII für die Höhe der MdE gleichrangig auf zwei Faktoren ab: die... mehr

Neugestaltung der Gemeinsamen Empfehlung „Begutachtung“ der BAR – aus sozialmedizinischer Sicht

Die Gemeinsame Empfehlung nach § 26 (§ 13 a.F.) SGB IX für die Durchführung von Begutachtungen möglichst nach einheitlichen Grundsätzen (Gemeinsame Empfehlung „Begutachtung“) wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation überarbeitet und ist zum... mehr

Was gibt es Neues bei den Berufskrankheiten? – aus medizinischer Sicht

Zum 1. August 2017 ist die Vierte Verordnung der Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft getreten. Mit dieser Maßnahme war die Aufnahme von drei neuen Berufskrankheiten in die Anlage 1 der Berufskrankheiten-Verordnung, also die amtliche Liste der Berufskrankheiten, verbunden. Es handelt sich um... mehr

Was gibt es Neues bei den Berufskrankheiten? – aus rechtlicher Sicht

Das Berufskrankheitenrecht ist eine Materie, die sich ständig fortentwickelt. Forschung in Bezug auf die gesundheitlichen Folgen von Einwirkungen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit führt zu neuen Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft. Nach umfassender Beratung durch... mehr

Die Änderungen des SGB IX durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab dem 01. 01. 2018 – aus juristischer Sicht

Das Bundesteilhabegesetz ist am 30.12.2016 in Kraft getreten und ändert bis 2023 in mehreren Etappen die einschlägigen Sozialgesetzbücher. Ab dem 01.01.2018 wird Teil 1 des SGB IX umfangreich reformiert. Dieser Teil beinhaltet das Rehabilitations- und Teilhabeverfahren.... mehr

Erste Erfahrungen mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz

Seit dem 01.01.2017 ist der mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz eingeführte neue Pflegebedürftigkeitsbegriff Grundlage für die Begutachtung zur Feststellung des Pflegegrades. Statt einer Ermittlung des Zeitaufwandes für den konkreten Unterstützungsbedarf... mehr

Aufgaben von Ärzten und Pflegefachkräften bei der Begutachtung im SGB XI

Im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit prüfen die Medizinischen Dienste im Auftrag der Pflegekassen, ob die Voraussetzungen von Pflegebedürftigkeit erfüllt sind und welcher Pflegegrad vorliegt. Die Feststellung von Pflegebedürftigkeit... mehr

Arbeitswelt 4.0.: Arbeiten in der digitalen Welt – sozialmedizinische/gutachterliche Aufgaben

Arbeiten in der digitalen Welt ist bereits in Teilen Thema und gelebte Realität im Ärztlichen Dienst der Bundesagentur für Arbeit. Für die angemessen aktuelle Beratung und Begutachtung für die Auftraggeber in den Agenturen für Arbeit und in den Jobcentern... mehr

Arbeitswelt 4.0.: Arbeiten in der digitalen Welt – juristische Fragen

Der Schutz der im Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII) ge­regelten gesetzlichen Unfallversicherung geht von der Welt der Arbeit zu Ende des 19.Jahrhunderts aus und ist durch klare (räumliche) Trennungen geprägt. In der eigenen Wohnung („zu Hause“) besteht kein... mehr

Neues zur Vergütung des medizinischen Sachverständigen im sozialgerichtlichen Verfahren

Während die Rechtsprechung der Landessozialgerichte zum erforderlichen Zeitaufwand des Sachverständigen sich nur wenig verändert hat und im Übrigen uneinheitlich geblieben ist, hat sich auf Grundlage des neuen § 8a JVEG eine Rechtsprechung zur Auswirkung von Fehlern des... mehr

Einsichtnahme in Gutachten – aus juristischer Sicht

Sowohl in sozialrechtlichen Verwaltungs- als auch in Gerichtsverfahren besteht ein umfassendes gesetzliches Recht des Beteiligten auf Akteneinsicht (§§ 25 SGB X, 120 SGG). Die Einsichtnahme in Akten wird sich in den nächsten Jahren deutlich ändern. Nach den Behörden werden in... mehr

Herausforderung chronische Borreliose – eine Übersicht für den Gutachter

Kontroverse Diskussionen werden um die chronische Borreliose geführt. Oft werden subjektive unspezifische Beschwerden in der Annahme einer persistierenden, kryptogenen Infektion als chronische Borreliose diagnostiziert. Die Auswertung der Richtlinien verschiedener... mehr

SLAP-Läsionen und deren medizinisch-gutachtliche Wertung

Die medizinische Wissenschaft konnte insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten durch Fortschritte in der Diagnostik und im operativen Zugang zum Schultergelenk die Systematik spezieller Schädigungsmuster offenlegen. Der kraniale knöcherne Anteil der Schultergelenkpfanne, die... mehr

Zusammenhangsgutachten nach Arbeitsunfällen – Die Aufgaben der Sachverständigen nach der neueren Rechtsprechung des Bundessozialgerichts

Zusammenhangsgutachten helfen tatsächliche Fragen zu klären, also den Sachverhalt festzustellen, der rechtlich zu beurteilen ist. Rechtsfragen müssen Gericht oder Verwaltung allein beantworten. Tatsächliche und rechtliche Fragen sind allerdings oft eng miteinander... mehr
Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

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Vom 9. - 10.10.2019 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

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