Originalbeiträge (Abstracts)

Hier finden Sie alle seit Ausgabe 01/1999 im MedSach erschienenen Originalbeiträge. Käuflich zu erwerben sind alle Artikel ab der Ausgabe 01/2004.

Begutachtung nach Flucht und Migration – Begutachtung der Reiseund „Abschiebefähigkeit“ – aus juristischer (anwaltlicher) Sicht

Seit Inkrafttreten der mit dem Asylpaket II geänderten Vorschrift des § 60 a AufenthG zum 17.03.2016 wird nunmehr grundsätzlich vermutet, dass der Abschiebung gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen. Nur noch äußerst gravierende Erkrankungen stellen eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben... mehr

Begutachtung bei Flucht und Migration – Die Begutachtung der „Reisefähigkeit“ im Abschiebeverfahren aus medizinischer Sicht

Die Beurteilung der sog. „Reisefähigkeit“ gehört zu den schwierigsten gutachterlichen Fragestellungen, zu der überwiegend gutachterlich tätige Ärzte der Gesundheitsämter herangezogen werden können. Einerseits gibt es für den in der Regel zur Attestierung beauftragten Terminus der... mehr

Begutachtung bei Flucht und Migration – Begutachtung von unbegleiteten Minderjährigen bei Inobhutnahmen – aus juristischer Sicht

Der seit November 2015 geltende § 42f SGB VIII enthält Vorgaben für die Feststellung des Alters junger Ausländer, bei denen eine vorläufige oder reguläre Inobhutnahme durch ein Jugendamt in Betracht kommt. Bleiben dem Jugendamt auch nach einer Einsichtnahme in Ausweispapiere und einer... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Untersuchungen, Begutachtungen und Erfahrungen

Im Zeitraum Dezember 2015 bis Spätsommer 2016 wurden 292 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge/Asylbewerber (UMA) durch das Referat „Gesundheitsuntersuchungen bei Flüchtlingen“ im Patrick-Henry-Village im Rahmen der Inaugenscheinnahmen untersucht. Nur wenige der UMAs waren weiblichen... mehr

Begutachtung bei Flucht und Migration – Posttraumatische Belastungsstörung bei Asylbewerbern – aus juristischer Sicht

Mit der Einführung des DSM-5 ist die Grundlage zur Anwendung des DSMIV- TR entfallen. Die nunmehr rein objektiven Ereigniskriterien des DSM- 5 bzw. der ICD-10 beschreiben als juristische Regelbeispiele die Schwere, die beim einwirkenden Ereignis erforderlich ist, damit ein Arbeitsunfall... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Posttraumatische Belastungsstörung bei Asylbewerbern – aus medizinischer Sicht

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine der am häufigsten genannten psychiatrischen Diagnosen bei Asylsuchenden, wenn es um Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder aber um Feststellung inlandsbezogener Abschiebehindernisse geht. Mit Einführung des DSM-5 haben sich... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Untersuchungen im öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Anlässe zu Untersuchungen und Begutachtungen von Migranten durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sind durch Rechtsvorschriften vorgegeben: Ausschluss einer ansteckungsfähigen Tuberkulose (Infektionsschutzgesetz), Untersuchungen zur Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Juristische Begriffserklärung – worüber sprechen wir?

Der Aufsatz definiert grundlegende Begriffe des Aufenthaltsrechts für Ausländer in Deutschland auch unter Bezugnahme auf gesundheitliche Versorgungsleistungen und erläutert die gesetzlichen Neuregelungen vom März 2016 („Asylpaket II“) im Hinblick auf die medizinische Begutachtung von... mehr

Über das Wesen des fachlichen Standards in der medizinrechtlichen Behandlungsfehlerbegutachtung

Existenz unterschiedlichster gutachterlicher Auffassungen vom Begriff des „fachlichen Standards“ hat der Autor im Rahmen einer retrospektiven Aufarbeitung von 2.841 Behandlungsfehlergutachten, die der MDK Bayern im Jahre 2014 für seine Auftraggeber erstellt hat, die Auffassung der... mehr

Beitrag zur Begutachtung der Leberlebendspende in der gesetzlichen Unfallversicherung

Die Leberlebendspende ist im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Eine Indikation für die Leber(Teil-)lebendspende stellt das extrahepatische Gallenwegskarzinom im Bereich der Hepatikusgabel des Leberhilus dar. Die Erfolgsaussichten der Lebertransplantation bei... mehr

Institut für medizinische Begutachtung? Die Werbung für sachverständige Begutachtung als juristisches Minenfeld

Wurde früher die Zulässigkeit einer Institutsbezeichnung eher von Konkurrenten oder bei Eintragung eines Zusammenschlusses von Berufsträgern von Registergerichten in Frage gestellt, sind in letzter Zeit mehrere Fälle bekannt geworden, wo Befangenheitsanträge u.a. auf angeblich... mehr

Altersdiskriminierung in der gesetzlichen Unfallversicherung: Problematik der Schadensanlage bei älteren Menschen

Am 14.08.2006 wurde in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vom Bundestag verabschiedet. Das Ziel des AGG ist es, Benachteiligungen aufgrund bestimmter soziologischer Merkmale zu verhindern oder zu beseitigen. Im § 1 des AGG wird ausdrücklich auch das Merkmal „Alter“... mehr

Die Aufgabenverteilung zwischen (medizinischem) Sachverständigen und Richter bei der Kausalitätsprüfung im Recht der gesetzlichen Unfallversicherung

Der Beitrag zeigt auf, welche Prüfschritte vorzunehmen sind, bevor ein Ereignis als Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannt werden kann. Ausgehend von der Prämisse, dass der Sachverständige die Fakten zu liefern hat, auf deren Basis der Richter das Recht spricht,... mehr

Aktuelle Änderungen im Recht der Sachverständigen

Es werden die zum 15.10.2016 in Kraft getretenen wichtigsten Änderungen des Rechts der Sachverständigen vorgestellt und erläutert. Nach diesen Änderungen kann, nicht muss, das Gericht die Beteiligten vor Ernennung des Sachverständigen zu dessen Person anhören, während der Sachverständige... mehr

Gutachtliche Bewertung der Patellaluxation

Die Begutachtung der Patellaluxation, insbesondere im Kontext der gesetzlichen Unfallversicherungen, stellt den Gutachter nicht selten vor eine große Herausforderung. Grundsätzlich ist infolge der motorischen Verkümmerung der aktuellen Schülergeneration eine Zunahme der Patellaluxationen in der... mehr

Die MdE bei psychischen Störungen

Bei der MdE-Einschätzung für psychische Störungen stößt man im konkreten Einzelfall wie auch im Bereich der Diagnosen allgemein auf recht divergente Bewertungen. Mehrere Autoren haben sich daher in den letzten Jahren damit befasst und unterschiedliche Vorschläge unterbreitet. In den... mehr

Komorbidität und Schweregradermittlung in der psychiatrischen Rentenbegutachtung

Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Komorbidität, Symptomschweregrad und Einschränkung von Aktivität und Partizipation einerseits und der Beurteilung des quantitativen Leistungsvermögens auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei zu Begutachtenden mit Depressions-, Angst-... mehr

Bedeutung einer strukturierten Aktenanalyse für die Begutachtung

Der sozialgerichtliche Rentengutachter sieht sich meistens mit umfangreichen Akten konfrontiert, in welchen in der Regel mehrere Vorgutachten und eine Vielzahl von ärztlichen Befundberichten enthalten sind. Statt einer oft anzutreffenden sinnlosen Befüllung von Gutachtenseiten mit exzerpierten,... mehr

Bedeutung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes für die Beurteilung des Ursachenzusammenhanges in der gesetzlichen Unfallversicherung, dargestellt an einem Fallbeispiel.

Medizinische Erfahrungssätze, die ein Gericht seiner Entscheidung zu Grunde legt, müssen auf dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand beruhen. In der hier dargestellten Fallgestaltung geht es um die Frage, ob eine traumatische Bandscheibenschädigung – auch ohne Begleitverletzung – durch... mehr

Begutachtung bei Epilepsie – aus verkehrsmedizinischer Sicht

Bei persistierenden epileptischen Anfällen oder anfallsartig auftretenden Bewusstseinsstörungen anderer Genese kann die Fahreignung in Zweifel gezogen werden. Das Fortbestehen oder die Wiedererteilung der Fahreignung kann nur dann unterstellt werden, wenn im konkreten Fall das Risiko eines... mehr

Begutachtung bei Epilepsie – Fragen der Unfallversicherung

Die sachgerechte Beurteilung und Begutachtung der beruflichen Möglichkeiten von Personen mit einer Epilepsieerkrankung stellt eine große Herausforderung dar und muss von fachlicher Expertise verschiedener Bereiche getragen sein. Die Gefährdungsbeurteilung muss sich am konkreten Arbeitsplatz des... mehr

Begutachtung bei Epilepsie – berufliche Ersteingliederung und Erhalt der Erwerbsfähigkeit

Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten sind Menschen mit einer Epilepsie häufiger von Erwerbslosigkeit betroffen als die Allgemeinbevölkerung. Unangemessene Befürchtungen bezüglich anfallsbedingter Unfallrisiken am Arbeitsplatz und damit verbundene Haftungsfragen dürften nicht unerheblich... mehr

Begutachtung bei Epilepsie – Update Epileptologie.
Die Entwicklung des Krankheitsbegriffs und zur Problematik des Ursachenbegriffs in der Epileptologie

Im Jahr 2014 wurde von einer Kommission der Internationalen Liga gegen Epilepsie eine neue Definition für die Diagnose Epilepsie verabschiedet und publiziert, die den aktuellen Stand der Erkenntnis wiederspiegelt. Auf den ersten Blick ist diese neue Definition verwirrend und kann nur vor dem... mehr

Begutachtung von Kindern und Jugendlichen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die klassischen Reihenuntersuchungen durch den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst der Gesundheitsämter sind systematisch mit einer Begutachtung des fallbezogen erforderlichen besonderen Förderbedarfs nach jeweiligen landesrechtlichen Regelungen verbunden. In vielen Gesundheitsämtern erstellt... mehr

Begutachtung von Kindern und Jugendlichen – Begutachtung von Entwicklungsstörungen nach dem SGB XI

Eltern von entwicklungsgestörten Kindern können in Deutschland Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach dem SGB XI beantragen. Das Leistungsspektrum der Pflegekasse reicht dabei z. B. von Geld-, Kombinations- und Sachleistungen zur häuslichen Pflege, zusätzlichen Betreuungsleistungen... mehr
Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Heidelberger Gespräch

Vom 28. bis 29. September 2016 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum

Weitere Informationen

 

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 28.-29.09 2016 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.