Originalbeiträge (Abstracts)

Hier finden Sie alle seit Ausgabe 01/1999 im MedSach erschienenen Originalbeiträge. Käuflich zu erwerben sind alle Artikel ab der Ausgabe 01/2004.

Vergütung medizinischer Sachverständigengutachten nach dem JVEG – Deutsche Bundesländer im Vergleich

Das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) regelt seit 2004 die Entschädigung von (medizinischen) Sachverständigengutachten. Es wurde 2013 novelliert. Wir haben die Landessozialgerichte gefragt, wie sie diese Novelle umsetzen. Die Antworten belegen zum Teil... mehr

Vierte Aktualisierung der Leitlinie zur Schmerzbegutachtung

Die erstmals 2005 publizierte Leitlinie für die ärztliche Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen liegt in- zwischen in ihrer vierten Version vor (AWMF-Registernummer 094-003). Sie dient der Qualitätssicherung bei Begutachtungen, wenn Klagen über chronische... mehr

Private Unfallversicherung: Die Bemessung von Unfallfolgen im Bereich der Schulter

Die Straffung der AUB 61 durch die AUB 88 hat u.a. zu der Formulierung „Funktionsunfähigkeit eines Arms im Schultergelenk 70 %“ geführt (AUB 88 ff.). Dies war ursächlich für die sog. Gelenkrechtsprechung des BGH, der unter Berücksichtigung dieses Bedingungswerks... mehr

Das Fußballergelenk – eine Berufskrankheit?

Die Sprunggelenke sind bei professionellen Fußballspielern einerseits in hohem Maße dem Risiko einer Verletzung aus- gesetzt, andererseits unterliegen sie regelmäßig einer hohen mechanischen Belastung. Die Verletzungen entstehen zumeist beim Zweikampf mit dem Gegner durch spontanes... mehr

Medizinische und gutachtliche Aspekte der Adipositaschirurgie: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Die morbide Adipositas stellt besonders in den wohlhabenden westlichen Ländern ein geradezu epidemisch wachsendes Problem dar. Die konservative Therapie scheitert fast regelhaft an der psychischen Komorbidität und einer daraus resultierenden mangelnden Disziplin bei der... mehr

Der Rotatorenmanschettenschaden – ärztlich-gutachtliche und rechtliche Bewertung

Die Rotatorenmanschette ist eine speziell konstruierte Ansatzsehnenplatte von vier Muskeln am Oberarmkopf und arbeitet im Sinne eines doppelten „force couple“. Der Ansatz der Supra- und Infraspinatussehne erfolgt über ein Kabelsystem, vergleichbar mit einer Hängebrücke.... mehr

eJustice und der medizinische Sachverständige: Kein Entkommen vor der Zukunft (und dem Gesetzgeber)

Der elektronische Rechtsverkehr in der Justiz ist mittlerweile geübte Praxis für die Verfahrensbeteiligten. Gerade der Schriftverkehr mit den gerichtlichen Sachverständigen verläuft aber noch in der Form des vergangenen Jahrhunderts. Dabei bieten sowohl die Technik als... mehr

Komorbidität und Qualitätsbeurteilung in der Begutachtung posttraumatischer Belastungsstörungen

In einer Gruppe von  eigenen Gutachtenfällen mit der Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) wurde die Häufigkeit psychiatrischer Komorbidität untersucht und mit derjenigen der einschlägigen epidemiologischen Literatur verglichen.... mehr

Die Leistungsfähigkeit als zentraler Begriff der Invaliditätsbemessung für die private Unfallversicherung

Die Leistungsfähigkeit ist ein zentraler Begriff der privaten Unfallversicherung. Vor allem bei der Einschätzung und der Prognose zur Beurteilung von Übergangsleistungen ist die prozentuale Bestimmung der „Beeinträchtigung der allgemeinen körperlichen und geistigen... mehr

Aktuelles in der Begutachtung im Beamtenrecht – Die Begutachtung von „Beihilfefragen“ durch Gesundheitsämter

Je nach landesgesetzlichen Organisationsvorgaben stellen „Beihilfeanfragen“ für Ärzte der Gesundheitsämter meist schwierig und aufwändig anzugehende Begutachtungsaufträge dar. Abgesehen von den sog. Kuruntersuchungen betreffen die typischen Fragestellungen –... mehr

Aktuelles in der Begutachtung im Beamtenrecht – Einstellung, Dienstfähigkeit, Prognose – aus medizinischer Sicht

Durch die BVerwG Urteile 2 C 12.11 und 2 C 18.12 vom 25. Juli 2013 wurde ein Paradigmenwechsel in der Einstellungsbegutachtung eingeleitet. Bisher galt, dass die gesundheitliche Eignung bereits dann fehlte, wenn die Möglichkeit häufiger Erkrankungen oder des Eintritts dauernder... mehr

Aktuelles in der Begutachtung im Beamtenrecht – Einstellung, gesundheitliche Eignung, Prognose – aus juristischer Sicht

Beamte sind nach deutschem Recht unkündbar. Sie erhalten nach der aktiven Berufszeit eine im Vergleich zu einer gesetzlichen Rente besonders gute Altersversorgung. Dies ist nach Auffassung des Gesetzgebers nur dann gerechtfertigt, wenn der Zeitraum der aktiven Berufstätigkeit zum... mehr

Neuregelungen in der Begutachtung der Pflege­bedürftigkeit – aus medizinischer Sicht

Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 01.01.2017 wurde auch ein neues Begutachtungsinstrument implementiert, das die Feststellung von Pflegebedürftigkeit grundlegend ändert. Das zukünftige Verfahren sieht eine Ausdifferenzierung der derzeit... mehr

Neuregelungen in der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit – aus juristischer Sicht

Herzstück des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) ist die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und des neuen Begutachtungsinstruments, mit dem die bisherigen drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Das PSG II ist damit die... mehr

Psychiater und Psychologe – wer begutachtet was? – Sicht der Neuropsychologen

Die Begutachtung der Auswirkungen von Hirnschädigungen ist im Rahmen verschiedener Rechtsgebiete der sozialen Sicherungssysteme gefragt, um Art und Ausmaß von Hirnfunktionsstörungen sowie möglichen sekundären psychischen Störungen infolge von Erkrankungen oder... mehr

Begutachtungen aus der Sicht eines Psychologischen Psychotherapeuten

Anhand ausgewählter Situationen aus dem psychotherapeu- tischen Alltag werden die Bedeutung von Begutachtungen (meist im sozial- oder zivilrechtlichen Kontext) für die behan- delten Patientinnen und deren Einfluss auf die therapeutische Beziehung diskutiert. Hierbei sind... mehr

Psychiater und Psychologe – wer begutachtet was? – Einführung aus psychologischer Sicht

Psychologen begutachten in unterschiedlichen Rechtskontexten. Psychologische und neuropsychologische Methoden sind fester Bestandteil bei der Begutachtung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. Diese Verfahren erlauben eine Befunderweiterung über den reinen klinischen Befund... mehr

Integrierende Invaliditätsbemessung bei der interdisziplinären Begutachtung für die private Unfallversicherung

Der Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung beruht – anders als bei den gesetzlichen Versicherungsträgern – auf einem privatrechtlichen Vertrag, dem in der Regel die „Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen“ (AUB) zu Grunde liegen. Nach Entfall der generellen Bindung der AUB an... mehr

Paroxysmaler Schwindel – ein gutachterliches Problem

Anfallsartig auftretender Schwindel kann sich hinsichtlich seiner gutachterlichen Beurteilung insbesondere dann als problematisch erweisen, wenn die Untersuchung im symptomfreien Intervall erfolgt. Der Gutachter, der über solide Kenntnisse der Phänomenologie und der Differenzialdiagnostik des... mehr

Zerebrovaskuläre Erkrankungen im Fokus des Arzthaftungsrechts

Arzthaftungsansprüche bei zerebrovaskulären Erkrankungen können durch fehlerhafte Diagnose, Befunderhebungsfehler, Behandlungsfehler, Organisationsfehler, mangelhafte Information (früher: therapeutische oder Sicherungsaufklärung), Verletzungen der beruflichen Schweigepflicht, Freiheitsberaubung... mehr

Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung gegen Influenza – Kausalzusammenhang oder nur zufällige zeitliche Aufeinanderfolge?

In diesem Beitrag werden anhand des Beispiels eines nach einer Impfung gegen Influenza manifestierten Guillain-Barré- Syndroms (GBS) Probleme bei der Beurteilung der Kausalität von Impfschäden diskutiert. Die Schwierigkeiten hängen mit der Seltenheit dieser neuroimmunologisch begründeten... mehr

Diagnosesicherung bei der Begutachtung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS)

Die Begutachtung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) gestaltet sich häufig schwierig und führt zu kontroversen Beurteilungen. Ein wesentliches Problem dabei stellt die diagnostische Sicherung des CRPS dar, die weiterhin im Wesentlichen gestützt auf klinische Kriterien erfolgt,... mehr

Lagerungsschäden peripherer Nerven und ihre Differenzialdiagnosen im Lichte der Arzthaftpflicht

Schäden peripherer Nerven in zeitlichem Zusammenhang mit einem operativen Eingriff zählen seit vielen Jahren zu den häufigen Gründen für einen Arzthaftpflichtprozess. Ist der Nervenschaden lagerungsbedingt, dann gilt im Verfahren meist das Prinzip der Beweislasterleichterung für den Kläger: Der... mehr

Neuropsychologische Zusatzgutachten

Für die gutachtliche Bewertung von Defiziten höherer Hirnleistungen, insbesondere von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen, ist im Rahmen der neurologischen Begutachtung meist ein neuropsychologisches Zusatzgutachten erforderlich. Auch zur Beschwerdenvalidierung vorgeblicher kognitiver... mehr

Neurologische Begutachtung: Schwierige Rechtsbegriffe

Im gutachterlichen Alltag wird man häufig mit Begriffen konfrontiert, die aus ärztlicher und juristischer Perspektive unterschiedlich interpretiert oder verstanden werden. Hierzu zählen typischerweise die Begriffe wie „geeigneter Schaden“, „Schadensanlage“, „Vorschaden“, „Brückensymptome“,... mehr
Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

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