Originalbeiträge (Abstracts)

Hier finden Sie alle seit Ausgabe 01/1999 im MedSach erschienenen Originalbeiträge. Käuflich zu erwerben sind alle Artikel ab der Ausgabe 01/2004.

Die kausale Bewertung der jugendlichen Hüftkopflösung in der gesetzlichen Unfallversicherung

Die jugendliche Hüftkopflösung ist die häufigste Hüftgelenkerkrankung bei Kindern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren. Es handelt sich um eine eigenständige Krankheitsentität. Die Epiphyseolyse kann zwar nicht durch einen Unfall ausgelöst-, jedoch in... mehr

Der Achillessehnenschaden in der gesetzlichen Unfallversicherung

Diskutiert wird das Urteil des LSG Sachsen-Anhalt (16. 12. 2017 – L 6 U 64/16), das sich im Ergebnis auf eine Veröffentlichung von F. Schröter stützt. An Hand dieses Urteils werden aufgezeigt die maßgeblichen Beweisregeln im Sozialrecht, die Bedeutung der herrschenden Meinung... mehr

Das akzeptable Risiko in der Verkehrsmedizin

Ein zentraler Begriff in der Beurteilung der Kraftfahreignung ist die nahe durch Tatsachen begründete Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Schädigungsereignisses. Diese Wahrscheinlichkeit ist allerdings nicht quantifiziert. Es wird vorgeschlagen, diese Wahrscheinlichkeit als... mehr

Rechtsprobleme bei der Verwendung von MdE-Tabellen

Die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) ist ein wesentlicher Faktor zur Bestimmung der Höhe der Verletztenrente in der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Gesetz stellt in § 56 Abs. 2 SGB VII für die Höhe der MdE gleichrangig auf zwei Faktoren ab: die... mehr

Neugestaltung der Gemeinsamen Empfehlung „Begutachtung“ der BAR – aus sozialmedizinischer Sicht

Die Gemeinsame Empfehlung nach § 26 (§ 13 a.F.) SGB IX für die Durchführung von Begutachtungen möglichst nach einheitlichen Grundsätzen (Gemeinsame Empfehlung „Begutachtung“) wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation überarbeitet und ist zum... mehr

Was gibt es Neues bei den Berufskrankheiten? – aus medizinischer Sicht

Zum 1. August 2017 ist die Vierte Verordnung der Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft getreten. Mit dieser Maßnahme war die Aufnahme von drei neuen Berufskrankheiten in die Anlage 1 der Berufskrankheiten-Verordnung, also die amtliche Liste der Berufskrankheiten, verbunden. Es handelt sich um... mehr

Was gibt es Neues bei den Berufskrankheiten? – aus rechtlicher Sicht

Das Berufskrankheitenrecht ist eine Materie, die sich ständig fortentwickelt. Forschung in Bezug auf die gesundheitlichen Folgen von Einwirkungen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit führt zu neuen Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft. Nach umfassender Beratung durch... mehr

Die Änderungen des SGB IX durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab dem 01. 01. 2018 – aus juristischer Sicht

Das Bundesteilhabegesetz ist am 30.12.2016 in Kraft getreten und ändert bis 2023 in mehreren Etappen die einschlägigen Sozialgesetzbücher. Ab dem 01.01.2018 wird Teil 1 des SGB IX umfangreich reformiert. Dieser Teil beinhaltet das Rehabilitations- und Teilhabeverfahren.... mehr

Erste Erfahrungen mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz

Seit dem 01.01.2017 ist der mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz eingeführte neue Pflegebedürftigkeitsbegriff Grundlage für die Begutachtung zur Feststellung des Pflegegrades. Statt einer Ermittlung des Zeitaufwandes für den konkreten Unterstützungsbedarf... mehr

Aufgaben von Ärzten und Pflegefachkräften bei der Begutachtung im SGB XI

Im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit prüfen die Medizinischen Dienste im Auftrag der Pflegekassen, ob die Voraussetzungen von Pflegebedürftigkeit erfüllt sind und welcher Pflegegrad vorliegt. Die Feststellung von Pflegebedürftigkeit... mehr

Arbeitswelt 4.0.: Arbeiten in der digitalen Welt – sozialmedizinische/gutachterliche Aufgaben

Arbeiten in der digitalen Welt ist bereits in Teilen Thema und gelebte Realität im Ärztlichen Dienst der Bundesagentur für Arbeit. Für die angemessen aktuelle Beratung und Begutachtung für die Auftraggeber in den Agenturen für Arbeit und in den Jobcentern... mehr

Arbeitswelt 4.0.: Arbeiten in der digitalen Welt – juristische Fragen

Der Schutz der im Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII) ge­regelten gesetzlichen Unfallversicherung geht von der Welt der Arbeit zu Ende des 19.Jahrhunderts aus und ist durch klare (räumliche) Trennungen geprägt. In der eigenen Wohnung („zu Hause“) besteht kein... mehr

Neues zur Vergütung des medizinischen Sachverständigen im sozialgerichtlichen Verfahren

Während die Rechtsprechung der Landessozialgerichte zum erforderlichen Zeitaufwand des Sachverständigen sich nur wenig verändert hat und im Übrigen uneinheitlich geblieben ist, hat sich auf Grundlage des neuen § 8a JVEG eine Rechtsprechung zur Auswirkung von Fehlern des... mehr

Einsichtnahme in Gutachten – aus juristischer Sicht

Sowohl in sozialrechtlichen Verwaltungs- als auch in Gerichtsverfahren besteht ein umfassendes gesetzliches Recht des Beteiligten auf Akteneinsicht (§§ 25 SGB X, 120 SGG). Die Einsichtnahme in Akten wird sich in den nächsten Jahren deutlich ändern. Nach den Behörden werden in... mehr

Herausforderung chronische Borreliose – eine Übersicht für den Gutachter

Kontroverse Diskussionen werden um die chronische Borreliose geführt. Oft werden subjektive unspezifische Beschwerden in der Annahme einer persistierenden, kryptogenen Infektion als chronische Borreliose diagnostiziert. Die Auswertung der Richtlinien verschiedener... mehr

SLAP-Läsionen und deren medizinisch-gutachtliche Wertung

Die medizinische Wissenschaft konnte insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten durch Fortschritte in der Diagnostik und im operativen Zugang zum Schultergelenk die Systematik spezieller Schädigungsmuster offenlegen. Der kraniale knöcherne Anteil der Schultergelenkpfanne, die... mehr

Zusammenhangsgutachten nach Arbeitsunfällen – Die Aufgaben der Sachverständigen nach der neueren Rechtsprechung des Bundessozialgerichts

Zusammenhangsgutachten helfen tatsächliche Fragen zu klären, also den Sachverhalt festzustellen, der rechtlich zu beurteilen ist. Rechtsfragen müssen Gericht oder Verwaltung allein beantworten. Tatsächliche und rechtliche Fragen sind allerdings oft eng miteinander... mehr

Vergütung medizinischer Sachverständigengutachten nach dem JVEG – Deutsche Bundesländer im Vergleich

Das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) regelt seit 2004 die Entschädigung von (medizinischen) Sachverständigengutachten. Es wurde 2013 novelliert. Wir haben die Landessozialgerichte gefragt, wie sie diese Novelle umsetzen. Die Antworten belegen zum Teil... mehr

Vierte Aktualisierung der Leitlinie zur Schmerzbegutachtung

Die erstmals 2005 publizierte Leitlinie für die ärztliche Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen liegt in- zwischen in ihrer vierten Version vor (AWMF-Registernummer 094-003). Sie dient der Qualitätssicherung bei Begutachtungen, wenn Klagen über chronische... mehr

Private Unfallversicherung: Die Bemessung von Unfallfolgen im Bereich der Schulter

Die Straffung der AUB 61 durch die AUB 88 hat u.a. zu der Formulierung „Funktionsunfähigkeit eines Arms im Schultergelenk 70 %“ geführt (AUB 88 ff.). Dies war ursächlich für die sog. Gelenkrechtsprechung des BGH, der unter Berücksichtigung dieses Bedingungswerks... mehr

Das Fußballergelenk – eine Berufskrankheit?

Die Sprunggelenke sind bei professionellen Fußballspielern einerseits in hohem Maße dem Risiko einer Verletzung aus- gesetzt, andererseits unterliegen sie regelmäßig einer hohen mechanischen Belastung. Die Verletzungen entstehen zumeist beim Zweikampf mit dem Gegner durch spontanes... mehr

Medizinische und gutachtliche Aspekte der Adipositaschirurgie: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Die morbide Adipositas stellt besonders in den wohlhabenden westlichen Ländern ein geradezu epidemisch wachsendes Problem dar. Die konservative Therapie scheitert fast regelhaft an der psychischen Komorbidität und einer daraus resultierenden mangelnden Disziplin bei der... mehr

Der Rotatorenmanschettenschaden – ärztlich-gutachtliche und rechtliche Bewertung

Die Rotatorenmanschette ist eine speziell konstruierte Ansatzsehnenplatte von vier Muskeln am Oberarmkopf und arbeitet im Sinne eines doppelten „force couple“. Der Ansatz der Supra- und Infraspinatussehne erfolgt über ein Kabelsystem, vergleichbar mit einer Hängebrücke.... mehr

eJustice und der medizinische Sachverständige: Kein Entkommen vor der Zukunft (und dem Gesetzgeber)

Der elektronische Rechtsverkehr in der Justiz ist mittlerweile geübte Praxis für die Verfahrensbeteiligten. Gerade der Schriftverkehr mit den gerichtlichen Sachverständigen verläuft aber noch in der Form des vergangenen Jahrhunderts. Dabei bieten sowohl die Technik als... mehr

Komorbidität und Qualitätsbeurteilung in der Begutachtung posttraumatischer Belastungsstörungen

In einer Gruppe von  eigenen Gutachtenfällen mit der Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) wurde die Häufigkeit psychiatrischer Komorbidität untersucht und mit derjenigen der einschlägigen epidemiologischen Literatur verglichen.... mehr
Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

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Vom 29. - 30.10.2018 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

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