Originalbeiträge (Abstracts)

Hier finden Sie alle seit Ausgabe 01/1999 im MedSach erschienenen Originalbeiträge. Käuflich zu erwerben sind alle Artikel ab der Ausgabe 01/2004.

Integrierende Invaliditätsbemessung bei der interdisziplinären Begutachtung für die private Unfallversicherung

Der Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung beruht – anders als bei den gesetzlichen Versicherungsträgern – auf einem privatrechtlichen Vertrag, dem in der Regel die „Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen“ (AUB) zu Grunde liegen. Nach Entfall der generellen Bindung der AUB an... mehr

Paroxysmaler Schwindel – ein gutachterliches Problem

Anfallsartig auftretender Schwindel kann sich hinsichtlich seiner gutachterlichen Beurteilung insbesondere dann als problematisch erweisen, wenn die Untersuchung im symptomfreien Intervall erfolgt. Der Gutachter, der über solide Kenntnisse der Phänomenologie und der Differenzialdiagnostik des... mehr

Zerebrovaskuläre Erkrankungen im Fokus des Arzthaftungsrechts

Arzthaftungsansprüche bei zerebrovaskulären Erkrankungen können durch fehlerhafte Diagnose, Befunderhebungsfehler, Behandlungsfehler, Organisationsfehler, mangelhafte Information (früher: therapeutische oder Sicherungsaufklärung), Verletzungen der beruflichen Schweigepflicht, Freiheitsberaubung... mehr

Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung gegen Influenza – Kausalzusammenhang oder nur zufällige zeitliche Aufeinanderfolge?

In diesem Beitrag werden anhand des Beispiels eines nach einer Impfung gegen Influenza manifestierten Guillain-Barré- Syndroms (GBS) Probleme bei der Beurteilung der Kausalität von Impfschäden diskutiert. Die Schwierigkeiten hängen mit der Seltenheit dieser neuroimmunologisch begründeten... mehr

Diagnosesicherung bei der Begutachtung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS)

Die Begutachtung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) gestaltet sich häufig schwierig und führt zu kontroversen Beurteilungen. Ein wesentliches Problem dabei stellt die diagnostische Sicherung des CRPS dar, die weiterhin im Wesentlichen gestützt auf klinische Kriterien erfolgt,... mehr

Lagerungsschäden peripherer Nerven und ihre Differenzialdiagnosen im Lichte der Arzthaftpflicht

Schäden peripherer Nerven in zeitlichem Zusammenhang mit einem operativen Eingriff zählen seit vielen Jahren zu den häufigen Gründen für einen Arzthaftpflichtprozess. Ist der Nervenschaden lagerungsbedingt, dann gilt im Verfahren meist das Prinzip der Beweislasterleichterung für den Kläger: Der... mehr

Neuropsychologische Zusatzgutachten

Für die gutachtliche Bewertung von Defiziten höherer Hirnleistungen, insbesondere von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen, ist im Rahmen der neurologischen Begutachtung meist ein neuropsychologisches Zusatzgutachten erforderlich. Auch zur Beschwerdenvalidierung vorgeblicher kognitiver... mehr

Neurologische Begutachtung: Schwierige Rechtsbegriffe

Im gutachterlichen Alltag wird man häufig mit Begriffen konfrontiert, die aus ärztlicher und juristischer Perspektive unterschiedlich interpretiert oder verstanden werden. Hierzu zählen typischerweise die Begriffe wie „geeigneter Schaden“, „Schadensanlage“, „Vorschaden“, „Brückensymptome“,... mehr

Erörterung eines Sachverständigengutachtens vor Gericht

Ein Sachverständiger muss in Straf-, Zivil- und zunehmend auch in Sozialgerichtsprozessen damit rechnen, dass er sein Gutachten vor Gericht mündlich erläutern muss. Dies sollte nicht nur als lästige Pflicht empfunden werden, selbst wenn sein Auftreten ihm zuweilen als überflüssig erscheinen... mehr

Die Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung e.V. (DGNB) – Entwicklung und aktuelle Situation

Aus einem Arbeitskreis neurologischer Gutachter mit dem Ziel des Erfahrungsaustauschs und der Fortbildung entwickelte sich vor 20 Jahren sehr dynamisch die Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung (DGNB), die als erste Fachgesellschaft in Deutschland ein... mehr

Begutachtung bei Epilepsie – Update Epileptologie. Die Entwicklung des Krankheitsbegriffs und zur Problematik des Ursachenbegriffs in der Epileptologie

Im Jahr 2014 wurde von einer Kommission der Internationalen Liga gegen Epilepsie eine neue Definition für die Diagnose Epilepsie verabschiedet und publiziert, die den aktuellen Stand der Erkenntnis wiederspiegelt. Auf den ersten Blick ist diese neue Definition verwirrend und kann nur vor dem... mehr

Die maßgebliche Perspektive des Sachverständigen bei der gutachtlichen Beurteilung im sozialgerichtlichen Verfahren

Vor jeder gerichtlichen Entscheidung muss der Richter sich Klarheit darüber verschaffen, welches der für eine Beurteilung der Sach- und Rechtslage maßgebliche Zeitpunkt ist. Gerade in dem vom sog. Amtsermittlungsgrundsatz geprägten sozialgerichtlichen Verfahren, in welchem sich als Folge der... mehr

Vom richtigen Umgang mit der „herrschenden medizinischen Lehrmeinung“

Aus der Perspektive des zivil- und sozialrechtlich tätigen psychiatrischen Gutachters werden die wesentlichen allgemeinen und speziellen Charakteristika der herrschenden medizinischen Lehrmeinung dargestellt. Das erfolgt unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlich angemessenen... mehr

Anerkennung psychischer Störungen im Sozialrecht. Die Bedeutung des Erstschadens

Immer wieder wird diskutiert, ob und unter welchen Bedingungen psychische Störungen, die nach einem Ereignis geltend gemacht werden, als Unfallfolge anerkannt werden können, insbesondere nach „geringem Erstschaden“. Diese Frage ist, wie man sehen wird, nicht allein von ärztlicher Seite zu... mehr

Schäden an Apo- und Epiphysen – ärztlich-gutachtliche und rechtliche Bewertung

Die Knorpelfugen der Apo- und Epiphysen sind im Wachstumsalter druckbelastet und werden durch zusätzliche Strukturen stabilisiert – die Apophysen durch Sharpey’sche Fasern und durch ein tendinöses bzw. ligamentäres Gegenspannungssystem, die Epiphysen durch die Periphysen und die Form der... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Begutachtung zu Erwerbsfähigkeit und Integration in den Arbeitsmarkt

Der Ärztliche Dienst der Bundesagentur für Arbeit (BA) berät und begutachtet auch im Kontext von Migration und Flucht für die Auftraggeber in den Agenturen für Arbeit (AA; Sozialgesetzbuch III) und für die Jobcenter (JC; Sozialgesetzbuch II). Mit der Ankündigung der „Flüchtlingswelle“ ergaben... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Die Übernahme der gesundheitlichen Versorgung Asylsuchender durch die gesetzliche Krankenversicherung

Asylsuchende, Flüchtlinge und andere durch das Ausländerrecht definierte Personenkreise sind grundsätzlich nicht gesetzlich krankenversichert, sondern haben im Krankheitsfall Ansprüche nach dem AsylbLG. Dieser Anspruch umfasst, verkürzt dargestellt, die zur Behandlung akuter Erkrankungen und... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Begutachtung der Reiseund „Abschiebefähigkeit“ – aus juristischer (anwaltlicher) Sicht

Seit Inkrafttreten der mit dem Asylpaket II geänderten Vorschrift des § 60 a AufenthG zum 17.03.2016 wird nunmehr grundsätzlich vermutet, dass der Abschiebung gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen. Nur noch äußerst gravierende Erkrankungen stellen eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben... mehr

Begutachtung bei Flucht und Migration – Die Begutachtung der „Reisefähigkeit“ im Abschiebeverfahren aus medizinischer Sicht

Die Beurteilung der sog. „Reisefähigkeit“ gehört zu den schwierigsten gutachterlichen Fragestellungen, zu der überwiegend gutachterlich tätige Ärzte der Gesundheitsämter herangezogen werden können. Einerseits gibt es für den in der Regel zur Attestierung beauftragten Terminus der... mehr

Begutachtung bei Flucht und Migration – Begutachtung von unbegleiteten Minderjährigen bei Inobhutnahmen – aus juristischer Sicht

Der seit November 2015 geltende § 42f SGB VIII enthält Vorgaben für die Feststellung des Alters junger Ausländer, bei denen eine vorläufige oder reguläre Inobhutnahme durch ein Jugendamt in Betracht kommt. Bleiben dem Jugendamt auch nach einer Einsichtnahme in Ausweispapiere und einer... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Untersuchungen, Begutachtungen und Erfahrungen

Im Zeitraum Dezember 2015 bis Spätsommer 2016 wurden 292 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge/Asylbewerber (UMA) durch das Referat „Gesundheitsuntersuchungen bei Flüchtlingen“ im Patrick-Henry-Village im Rahmen der Inaugenscheinnahmen untersucht. Nur wenige der UMAs waren weiblichen... mehr

Begutachtung bei Flucht und Migration – Posttraumatische Belastungsstörung bei Asylbewerbern – aus juristischer Sicht

Mit der Einführung des DSM-5 ist die Grundlage zur Anwendung des DSMIV- TR entfallen. Die nunmehr rein objektiven Ereigniskriterien des DSM- 5 bzw. der ICD-10 beschreiben als juristische Regelbeispiele die Schwere, die beim einwirkenden Ereignis erforderlich ist, damit ein Arbeitsunfall... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Posttraumatische Belastungsstörung bei Asylbewerbern – aus medizinischer Sicht

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine der am häufigsten genannten psychiatrischen Diagnosen bei Asylsuchenden, wenn es um Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder aber um Feststellung inlandsbezogener Abschiebehindernisse geht. Mit Einführung des DSM-5 haben sich... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Untersuchungen im öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Anlässe zu Untersuchungen und Begutachtungen von Migranten durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sind durch Rechtsvorschriften vorgegeben: Ausschluss einer ansteckungsfähigen Tuberkulose (Infektionsschutzgesetz), Untersuchungen zur Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft... mehr

Begutachtung nach Flucht und Migration – Juristische Begriffserklärung – worüber sprechen wir?

Der Aufsatz definiert grundlegende Begriffe des Aufenthaltsrechts für Ausländer in Deutschland auch unter Bezugnahme auf gesundheitliche Versorgungsleistungen und erläutert die gesetzlichen Neuregelungen vom März 2016 („Asylpaket II“) im Hinblick auf die medizinische Begutachtung von... mehr
Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

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Vom 28. bis 29. September 2016 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum

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