Bei schwerer Sicca-Symptomatik (Augentrockenheit) sollten autologe Serum-Augentropfen erwogen werden, erklärte Gabriela Riemekasten von der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.
Fatigue als Folge einer persistierenden Entzündungsaktivität bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist von Rheumatologen selbstverständlich akzeptiert und wird verstanden als Auftrag für eine bessere Entzündungsbehandlung, erklärte Markus Gaubitz, Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie an der Akademie für Manuelle Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.
Das Behandlungskonzept „Treat-To-Target“ bei rheumatoider Arthritis lohnt sich auch im Langzeitverlauf, berichtete Andrea Rubbert-Roth von der Klinik für Rheumatologie am Kantonsspital St. Gallen (Schweiz) auf dem 21. Rheumatologie-Update-Seminar am 13. und 14. März 2026 in Mainz.
Entzündliche Rheuma-Erkrankungen im Alter stellen besondere Herausforderungen dar, berichtete Uta Kiltz vom Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne auf dem 131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vom 3. bis 6. Mai 2025 in Wiesbaden.
Nach aktuellen Studien kann die multimodale rheumatologische Komplexbehandlung (MRKB) als wirksam und für die Patienten (sehr) hilfreich angesehen werden, berichtete Philipp Klemm von der Abt. für Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim auf dem 18. Rheumatologie-Update-Seminar am 17. und 18. März 2023 in Mainz.
Von allen Krankheitsmanifestationen der rheumatoiden Arthritis weist die interstitielle Lungenerkrankung nach wie vor die ungünstigste Prognose auf, wird oft lange im Krankheitsverlauf übersehen und ist dann nur schwer behandelbar, berichtete Klaus Krüger vom Praxiszentrum St. Bonifatius in München auf dem 18. Rheumatologie-Update-Seminar am 17. und 18. März 2023 in Mainz.
Atypische Frakturen der Ulna unter einer Bisphosphonat-Therapie sollten nicht übersehen werden, forderte Ralph Gaulke von der Unfallchirurgischen Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover, Sektion Obere Extremität, Fuß- und Rheumachirurgie, auf dem 18. Rheumatologie-Update-Seminar am 17. und 18. März 2023 in Mainz.
Da rheumatische Erkrankungen in der Regel stets eine Systemerkrankung sind beziehungsweise zahlreiche Organe außerhalb des eigentlichen Ursprungsortes wie Gelenke, Bindegewebe, Gefäße sowie Knochen betreffen können, gehören diese bei „Allgemeinsymptomen“ stets zum differentialdiagnostischen Repertoire, forderte Ulf Müller-Ladner, Direktor der Abt. Rheumatologie & Klinische Immunologie an der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim und Vorsitzender der DGIM, auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) vom 22. bis 25. April 2023 in Wiesbaden.