Knochen- und Gelenkinfektionen sind nicht nur mit erheblicher Morbidität verbunden, sondern weisen auch eine relevante kurz- und langfristige Mortalität auf, berichtete Markus Rupp, Stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie und Leiter Septische und Rekonstruktive Chirurgie am Universitätsklinikum Gießen auf dem 14. Infektiologie-Update-Seminar am 8. und 9. Mai 2026 in Berlin.
Über die insgesamt schlechte Prognose bei Sepsis berichtete Stefan Kluge von der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf dem 13. Infektiologie-Update-Seminar am 23. und 24. Mai 2025 in Berlin.
Die Mortalität der akuten Alkohol-Hepatitis bleibt auch unter verbesserten Versorgungsbedingungen hinsichtlich der Komplikationen der Lebererkrankung als auch möglicher extrahepatischer Komplikationen sehr hoch, berichtete Christoph Sarrazin von der Medizinischen Klinik 2 für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Diabetologie und Leberzentrum am St. Josefs-Hospital Wiesbaden auf dem 14. Hepatologie-Update-Seminar am 13. und 14. Juni 2025 (Livestream).
Bemerkenswert ist die kontinuierlich rückläufige Mortalität des Melanoms – etwa 2 % pro Jahr zwischen 2016 und 2020, erklärte Carola Berking von der Hautklinik am Universitätsklinikum Erlangen auf dem 20. Onkologie-Update-Seminar am 31. Januar und 1. Februar 2025 in Mainz.
Auch aktuelle Studiendaten belegen, dass die Mortalität bei Epilepsie um das ca. Zwei- bis Dreifache erhöht ist, erklärte Hajo Hamer vom Epilepsiezentrum an der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen auf dem 14. Neurologie-Update-Seminar am 18. und 19. März 2022 (Livestream).
Die Gabe von autologen und allogenen Erythrozytenkonzentraten bei Operationen geht mit einer erhöhten Rate an postoperativen Infektionen, Nierenversagen und einer gesteigerten Mortalität einher, erklärte Prof. Dr. Anke Eckardt von der Hirslanden Klinik Birshof in Münchenstein (Schweiz) auf dem 11. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 12. und 13. Mai 2017 in Wiesbaden.
Personen mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) finden sich u.a häufiger unter Insassen von Gefängnissen, haben häufiger niedrigere Schulabschlüsse und erleiden ebenfalls häufiger Unfälle als Personen ohne diese Diagnose. Diese Fakten sind schon länger...