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Besonderheiten der Angina pectoris bei jungen Frauen

Zudem haben die zyklisch wechselnden Sexualhormone Einfluss auch die endotheliale wie auch vasomuskuläre Gefäßfunktion. Neben den konventionellen Risikofaktoren können irreguläre Menstruationzyklen mit konsekutiv veränderten Hormonspiegeln wie auch ovarielle Dysfunktionen eine kardiovaskuläre Risikokonstellation darstellen. Gleiches gilt für Schwangerschafts-assoziierte Störungen (Gestationsdiabetes, Schwangerschaftshypertonie, Frühgeburt oder Verlust).

In der Diagnostik von KHK/stabiler Angina sind Besonderheiten in der klinischen Symptomatik zu beachten. So treten häufiger zentrale retrosternale Brustschmerzen, Rückenschmerzen, Kieferschmerzen oder Palpitationen auf. Zudem kann eine Abhängigkeit der Angina-pectoris-Beschwerden vom Menstruationszyklus bestehen.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden