Kompletten Artikel als PDF kaufen

Unten finden Sie eine Vorschau auf den Inhalt. Der Preis für diesen Artikel im Volltext beträgt 30,00 EUR inkl. MwSt. Sie bekommen den Artikel in wenigen Minuten bequem als PDF an Ihr E-Mail-Postfach geschickt.

MedSach Ausgabe: 06-2015, Seite 255  
M. Philipp

Vorschlag zur diagnoseunabhängigen Ermittlung der MdE bei unfallbedingten psychischen bzw. psychosomatischen Störungen

Abstract deutsch

Zusammenfassung: 2007 wurden von einer Expertengruppe um Foerster et al. für 13 verschiedene psychische und psychosomatische Störungen allgemeine Erfahrungssätze zur gutachterlichen Einschätzung der Minderung der Erwerbsfähigkeit im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung aus der relevanten Literatur zusammengetragen, konsentiert und publiziert. Eine kritische Analyse dieser als Vorschläge bezeichneten Erfahrungssätze zeigt eine Reihe von Inkonsistenzen auf, die Anlass geben, auf der Basis der von Foerster et al. publizierten Grundsätze einen alternativen Bewertungsvorschlag vorzustellen. Dieser neue Vorschlag überwindet die aufgezeigten Inkonsistenzen, indem er einheitlich und diagnoseunabhängig für alle unfallbedingten psychischen und psychosomatischen Störungen die vorgeschlagene MdE-Höhe ausschließlich an der Intensität und Breite der störungsbedingten Beeinträchtigung der erwerbsrelevanten Leistungsfähigkeit in drei auch von Foerster et al. angeführten Dimensionen ermittelt, nämlich einer psychisch-emotionalen, einer sozial-kommunikativen und einer körperlich- funktionellen. Es kann gezeigt werden, dass mit diesem einheitlichen Bemessungsvorschlag größenordnungsmäßig die gleichen MdE-Ergebnisse erzielt werden, wie in den 13 verschiedenen Vorschlägen von Foerster et al., gleichzeitig jedoch auch eine synoptische Anwendung auf alle ggf. komorbid vorliegenden Einzelstörungen möglich ist, was in den Vorschlägen von Foerster et al. bislang noch nicht der Fall war.

Stichworte: Unfall – psychische Störungen – Schweregrade – Erwerbsleben – Leistungsvermögen – Begutachtung

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. Michael Philipp, M.A.
Leitender Medizinaldirektor i.R.
Ehemaliger Chefarzt und Ärztlicher
Direktor
Bezirkskrankenhaus Landshut
Ziegelstraße 27
10117 Berlin

 

  • Zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Schlagworte zu diesem Artikel:

Förster (65%)Inkonsistenz (52%)Erfahrungssatz (48%)

Weitere Artikel zum Thema

Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 29. - 30.10.2018 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.