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Notfallversorgung bei Terroranschlägen oder Amokläufen

Die Einsatzleitung durch und die Zusammenarbeit mit der Polizei ist bei der Bewältigung solcher Lagen von herausragender Bedeutung. Um die Gefährdung für Hilfskräfte und Betroffene so gering wie möglich zu halten, richtet sich die notfallmedizinische Versorgung nach einsatztaktischen Grundsätzen. Als oberste Strategie bei solchen „bedrohlichen Einsatzlagen“ gilt:

„Stop the bleeding and clear the scene“.

Durch die Polizei werden drei Gefährdungsbereiche – unsicher, teilsicher und sicher – unterschieden und eingeteilt. Die Versorgung in diesen Bereichen folgt dem militärischen Konzept des Tactical Combat Casualty Care.

Im unsicheren Bereich sollte ausschließlich Polizei eingesetzt werden, während im teilsicheren Bereich in enger Ansprache mit der Polizei der Rettungsdienst vorsichtig agieren kann. Tatsächliche Sicherheit wird unter Umständen erst in Notfallaufnahmen erreicht, die durch verschiedene Maßnahmen zu sicheren Bereichen gemacht werden müssen.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden