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MedSach Ausgabe: 01-2011, Seite 27  
R. Schneider

Neurootologische Störungen nach leichten Traumen der Halswirbelsäule – was findet man nicht?

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Die leichte Distorsion der Halswirbelsäule (Grad I und II der gängigen Klassifikationsschemata) ist die klassische unendliche Geschichte der Gutachtenmedizin. Da sie nur auf subjektiven Angaben beruht, ferner durch das Fehlen objektivierbarer Befunde definiert ist, bietet sie spekulativen pathophysiologischen Erklärungsansätzen breiten Raum. Unter beweisrechtlichen Gesichtspunkten handelt zes sich somit um besonders schwieriges Terrain: ein Kausalzusammenhang zwischen schädigendem Ereignis und Beschwerden ist kaum zu begründen. Umso stärker werden – gerade auf dem Gebiet der Neurootologie – Verfahren mit zweifelhafter Spezifität und Validität auf der Grundlage wenig validierter Konzepte und Hypothesen angeboten.

Stichworte: Distorsion der Halswirbelsäule – Neurootologie – Okulomotorik – Schwindel – Aussagenlogik

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Rolf Schneider
Neurologische Klinik
Klinikum Aschaffenburg
Am Hasenkopf 1
63739 Aschaffenburg

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Klassifikationsschema (64%)Gutachtenmedizin (63%)Erklärungsansatz (56%)

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