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MedSach Ausgabe: 06-2015, Seite 264  
G. J. Molderings, St. Homann, J. Homann

Die systemische Mastzellaktivierungserkrankung – Orientierungshilfe für die ärztliche Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Die Begutachtung der systemischen Mastzellaktivierungserkrankung (MCAD) stellt wegen der Besonderheiten dieser Erkrankungsgruppe eine Herausforderung dar. Denn das Beschwerdebild der MCAD ist sehr facettenreich und kann sich klinisch in verschiedenen Phänotypen manifestieren, da es aufgrund der weitreichenden Verteilung der Mastzellen in praktisch allen Organen und Geweben zu Beschwerden kommen kann, die gleichzeitig oder zeitlich gegeneinander versetzt und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Zudem induziert eine MCAD selbst bei höchster Krankheitsintensität und Einschränkung des Befindens nicht selten nur marginale pathologische Befunde in bildgebenden und laborchemischen Untersuchungen, so dass die Schwere der Erkrankung nicht mit pathologischen Befunden korrelieren muss. Als Orientierungshilfe für die ärztliche Begutachtung von an MCAD Erkrankten nach dem Schwerbehindertenrecht werden Möglichkeiten der Erfassung der Intensität der klinischen Beschwerden einer MCAD und der Objektivierung von solchen Beschwerden sowie gutachterlich relevante Besonderheiten des Krankheitsbilds dargestellt und Hinweise zur Beurteilung des GdB gegeben.

Stichworte: Systemische Mastzellerkrankungen – systemische Mastozytose – systemisches Mastzellaktivierungssyndrom – Mastzellmediatorfreisetzungssyndrom – GdB – Schwerbehindertenrecht – Begutachtung

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Gerhard J. Molderings
Institut für Humangenetik
Universitätsklinikum Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Mastzellaktivierungserkrankung (44%)Krankheitsintensität (42%)Phänotyp (38%)

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