Kompletten Artikel als PDF kaufen

Unten finden Sie eine Vorschau auf den Inhalt. Der Preis für diesen Artikel im Volltext beträgt 30,00 EUR inkl. MwSt. Sie bekommen den Artikel in wenigen Minuten bequem als PDF an Ihr E-Mail-Postfach geschickt.

MedSach Ausgabe: 01-2011, Seite  
H. Friedburg

CT/MRT-Diagnostik bei leichten Traumen der Halswirbelsäule – was sieht man?

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Bei Beschleunigungsverletzungen der Halswirbelsäule Grad II sind unfallbedingte Veränderungen der Halswirbelsäule in akut durchgeführten Magnetresonanztomographien nur selten nachzuweisen und wenn, sind diese hinsichtlich des weiteren klinischen Verlaufs weitgehend bedeutungslos. Fixierte translatorische und rotatorische Subluxationen kommen als gelegentliche Komplikation eines Beschleunigungstraumas der Halswirbelsäule vor und sind mittels Magnetresonanztomographie oder Computertomographie nachweisbar. Ohne diagnostischen Wert ist die funktionelle Magnetresonanztomographie nach Volle; Begriffe wie „Tanzender Dens“ sind gutachterlich als nicht relevant zu betrachten. Interligamentäre Asymmetrien kommen außer intraligamentären Signalanhebungen der Ligamenta alaria nicht nur bei Unfallverletzten vor und sind daher mit Zurückhaltung zu interpretieren. Gehäuft findet man bei Unfallopfern nach einem Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule eine komplexe Beschwerdesymptomatik, für die eine Hirnstammläsion als auslösende Ursache auszuschließen ist. Eher liegt eine komplexe Störung der Proprio- und Nozizeption vor. Überproportional häufig kann bei Vorliegen einer solchen Symptomatik eine sogenannte funktionelle Kopfgelenksstörung diagnostiziert werden.

Stichworte: Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule – Ligamentum alare – zervikozephales Syndrom – funktionelle Kopfgelenksstörung – atlanto-axiale Subluxation

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. habil. Hartmut Friedburg
Arzt für Radiologie
Zentrum für Radiologie
Zeppelinstraße. 2
76185 Karlsruhe

 

  • Zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Schlagworte zu diesem Artikel:

Halswirbelsäule (66%)Magnetresonanztomografie (62%)Hirnstammläsion (46%)

Weitere Artikel zum Thema

Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 9. - 10.10.2019 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.