Leitliniengemäßes Vorgehen beim eklamptischen Anfall

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/001-038.htmDas Vorgehen beim eklamptischen Anfall gemäß dem aktuell in Bearbeitung befindliche Leitlinienvorhaben zur Erstellung der S1-Leitlinie „Analgesie- und Anästhesieverfahren, Durchführung in der Geburtshilfe“ erläuterte Peter Kranke von der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Würzburg auf dem 10. Anästhesie-Intensiv-Update-Seminar am 22. und 23. März 2019 in Wiesbaden.
Die Empfehlungen lauten:
• Nach einem eklamptischen Anfall hat die Stabilisierung der Patientin, insbesondere des Blutdrucks, absolute Priorität.
• Die absolute Thrombozytenzahl vor Anlage einer neuraxialen Anästhesie unterliegt der individuellen Nutzen-/Risikoabwägung.
• Ein Blutdruckanstieg unter Laryngoskopie muss mit geeigneten Maßnahmen (Opioide, Antihypertensiva) verhindert werden.
• Bei schwerer Präeklampsie sollte die Indikation zur invasiven Blutdruckmessung großzügig gestellt werden.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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