Lymphom-Therapie mit autologen CAR-T-Zellen nur in spezialisierten Zentren

Die Therapie mit autologen CAR-T-Zellen ermöglicht (abgesehen von der allogenen Transplantation) erstmals Langzeitremissionen beim rezidivierten aggressiven Lymphom, berichtete Martin Dreyling vom Klinikum der Universität – LMU München, Medizinische Klinik und Poliklinik III, auf dem 14. Onkologie-Update-Seminar am 1. und 2. Februar 2019 in Mainz.
Allerdings werden ebenfalls schwere Nebenwirkungen, speziell neurologische Ausfälle bis zu Krampfanfällen und intensivpflichtige Zytokin-Release-Syndrome, beobachtet, so dass dieser Therapieansatz bis auf Weiteres spezialisierten Zentren vorbehalten bleibt. In Deutschland erfolgte die Zulassung in diesem Jahr; aktuell wird eine Vielzahl von Zentren aktiviert.

Die exorbitanten Kosten des komplexen autologen Ansatzes stellen allerdings eine Herausforderung für das Gesundheitssystem dar, gab Dreyling zu bedenken.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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