Biologika nur bei schwerem Asthma indiziert

Bei bestätigtem schwerem Asthma können für einige Patientensubgruppen Biologika eine therapeutische Option in der Stufe 5 nach der GINA-Leitlinie darstellen, berichtete Martin Kohlhäufl vom Zentrum für Pneumologie, pneumologische Onkologie und Beatmungsmedizin an der Klinik St. Blasien auf dem 12. Allgemeinmedizin-Update-Seminar am 27. und 28. April 2018 in Wiesbaden.
In Deutschland sind aktuell drei Biologika in der Asthmatherapie zugelassen (Omalizumab, Mepolizumab, Reslizumab). „Schwieriges“ Asthma bei Patienten mit schweren Komorbiditäten oder mit einer geringen Therapietreue kommt jedoch deutlich häufiger vor als schweres Asthma.

Eine adäquate Compliance, eine optimale Ausschöpfung aller konservativen therapeutischen Möglichkeiten, Erfassung und Behandlung von Komorbiditäten und Vermeidung von Triggerfaktoren sind Voraussetzungen vor dem Beginn einer Therapie mit Biologika. Auch angesichts der hohen Jahrestherapiekosten ist eine gute Patientenselektion vor Einsatz von Biologika zwingend notwendig, erklärte Kohlhäufl.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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