Vitamin-D-Supplementation nur selten erforderlich

Nur Risikogruppen wie alte Menschen, Patienten mit körperlicher, religiöser oder Lebensumstände-bedingter unzureichender Sonnenlichtexpositionen, Säuglinge (möglicherweise Kleinkinder) sowie Patienten mit Steroidmedikationen benötigen eine Vitamin-D-Supplementation (1.000 bis 2.000 IE pro Tag), berichtete Dagmar Führer von der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen auf dem 12. DGIM-Internisten-Update-Seminar am 1. und 2. Dezember 2017 in Wiesbaden.
Diese kann durchgeführt werden, ohne dass zuvor 25-Hydroxy-Vitamin-D im Serum gemessen wird, zumal die Analyse mittels Immunassays fehlerhaft ist.
Ungeachtet dessen sind allein 2017 bereits wieder über 3.000 (!) Publikationen zu Vitamin D erschienen. Neue Behandlungsindikationen ergeben sich aus der Studienlage aber nicht, so Führer.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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