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MedSach Ausgabe: 04-2017, Seite 169
A. Stevens

Anerkennung psychischer Störungen im Sozialrecht. Die Bedeutung des Erstschadens

Zusammenfassung: Immer wieder wird diskutiert, ob und unter welchen Bedingungen psychische Störungen, die nach einem Ereignis geltend gemacht werden, als Unfallfolge anerkannt werden können, insbesondere nach „geringem Erstschaden“. Diese Frage ist, wie man sehen wird, nicht allein von ärztlicher Seite zu beantworten, sondern erfordert sowohl hinsichtlich der Feststellung des Erstschadens als auch hinsichtlich der „Anerkennung“ ein Zusammenspiel mit den Juristen. Die hier vertretene Antwort auf die Frage lautet: Aus medizinischer Sicht ist das Entstehen einer psychischen Störung auch bei geringem Erstschaden möglich, die Anerkennung ist eine juristische Wertung. Der Entscheidungsprozess erfordert fünf voneinander unabhängige einzelne Feststellungen: Qualität (= Diagnose) und Quantität (= Schweregrad) des Erstschaden, Folgeschaden (identisch mit Erstschaden?), Ursachenzusammenhang zwischen Erst- und Folgeschaden, rechtliche Anerkennung, die im Einzelfall Schritt für Schritt getroffen werden müssen. Eine pauschale Antwort lässt sich weder am Schweregrad des Geschehens, noch des Erstschadens noch anderen generellen Merkmalen festmachen. Nachfolgend eine systematische Untersuchung dieser Frage anhand geltend gemachter psychischer Unfallfolgen.

Stichworte: Psychisches Trauma – Geringfügigkeit – Begutachtung

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Andreas Stevens Medizinisches Begutachtungsinstitut Tübingen Doblerstr. 17 72074 Tübingen

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Unfallfolge (43%)Schweregrad (43%)Folgeschaden (40%)

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