Kompletten Artikel als PDF kaufen

Unten finden Sie eine Vorschau auf den Inhalt. Der Preis für diesen Artikel im Volltext beträgt 30,00 EUR inkl. MwSt. Sie bekommen den Artikel in wenigen Minuten bequem als PDF an Ihr E-Mail-Postfach geschickt.

MedSach Ausgabe: 02-2017, Seite 51
Prof. Dr. jur. Wolfgang Spellbrink

Die Aufgabenverteilung zwischen (medizinischem) Sachverständigen und Richter bei der Kausalitätsprüfung im Recht der gesetzlichen Unfallversicherung

Zusammenfassung: Der Beitrag zeigt auf, welche Prüfschritte vorzunehmen sind, bevor ein Ereignis als Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannt werden kann. Ausgehend von der Prämisse, dass der Sachverständige die Fakten zu liefern hat, auf deren Basis der Richter das Recht spricht, wird bei jedem Prüfschritt des Kausalitätsschemas jeweils die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Professionen erläutert. Die von der Rechtsprechung des BSG entwickelte Theorie der wesentlichen Bedingung erfordert, dass der Sachverständige auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstands begründete Aussagen über den Zusammenhang von äußeren Ereignissen und der Erkrankung des Verletzten liefert, die der Richter sodann rechtlich einordnet. Dabei wird kritisch bemerkt, dass die von der Rechtsprechung jüngst geforderte Feststellung sog. Wirkursachen eher zur Verwirrung beigetragen hat, ebenso wie sich die von Juristen oftmals gewünschte exakte Bezifferung von Verursachungsbeiträgen wissenschaftlich kaum rechtfertigen lassen dürfte.

Stichworte: Arbeitsunfall – gesetzliche Unfallversicherung – Prüfschema des BSG – Kausalität – haftungsbegründende Kausalität – rechtliche Wesentlichkeit – Theorie der wesentlichen Bedingung – Verursachungsbeiträge – Wirkursache – generelle Geeignetheit – Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis – Kompetenzverteilung Arzt/Richter – Begutachtung

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. jur. Wolfgang Spellbrink
Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
Graf-Bernadotte- Platz 5
34114 Kassel

 

  • Zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Schlagworte zu diesem Artikel:

Prüfschritt (66%)Kausalitätsschema (57%)Verursachungsbeitrag (53%)

Weitere Artikel zum Thema

Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Heidelberger Gespräch

Vom 28. bis 29. September 2016 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum

Weitere Informationen

 

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 28.-29.09 2016 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.