„Red Flags“ bei Rückenschmerzen nicht übersehen!

Auch wenn es sich bei Rückenschmerzen sehr oft um unspezifische Kreuzschmerzen handelt, dürfen die sog. „Red Flags“ nicht übersehen werden, erklärte Uta Kiltz vom Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne auf dem 125. Internistenkongress vom 4. bis 7. Mai 2019 in Wiesbaden.
So muss gezielt geprüft werden, ob sich Hinweise auf eine Fraktur, einen Tumor, eine Radikulopathie, eine Neuropathie oder eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung finden.

Wichtig ist hier v. a. eine sorgfältige Anamneseerhebung, wie folgendes Beispiel zeigt:
Handelt es sich um einen jungen Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die langsam begonnen haben, nachts auftreten und die gut auf NSAR ansprechen, mit Morgensteifigkeit und Gesäßschmerzen (danach muss gezielt gefragt werden), ist eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung sehr wahrscheinlich, nämlich eine axiale Spondyloarthritis (axSPA; früher M. Bechterew genannt).

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden
Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 9. - 10.10.2019 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.