Standardisierte Übergabeprotokolle zur Risikominimierung

In einem komplexen System wie einem Krankenhaus sind Schnittstellen mit Übergabe der Verantwortung von einem Arzt zum nächsten grundsätzlich gefahrenträchtige Situationen, da wichtige Informationen falsch verstanden oder gar verloren gehen können, berichtete Fritz Fiedler von der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am St. Elisabeth-Krankenhaus in Köln-Hohenlind auf dem 10. Anästhesie-Intensiv-Update-Seminar am 22. und 23. März 2019 in Wiesbaden.
In vielen Untersuchungen fanden sich Hinweise, dass Übergaben, egal ob im OP, im Aufwachraum oder auf Station, sogar mit einer Gefährdung von Patienten einhergehen können.

Durch standardisierte Übergabeprotokolle und Übergabechecklisten kann dieses Risiko jedoch minimiert werden. Dabei ist es egal, ob man nach wie vor mit papiergestützten Systemen oder mit moderner EDVTechnik arbeitet, erklärte Fiedler. Wichtig sei, dass man ein System etabliere und es einübe.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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