Chronische thromboembolische pulmonale Hypertonie rechtzeitig erkennen

Eine wichtige und häufig nicht oder erst mit erheblicher Verzögerung erkannte Langzeitfolge von akuten Lungenembolien ist die chronische thromboembolische pulmonale Hypertonie, erklärte Stephan Rosenkranz von der Klinik III für Innere Medizin – Herzzentrum – am Universitätsklinikum Köln auf dem 14. DGK-Kardiologie-Update-Seminar am 15. und 16. Februar 2019 in Wiesbaden. Diese Erkrankung kann auch infolge anamnestisch nicht bekannter chronisch-rezidivierender Lungenembolien auftreten.
Die Perfusions-/Ventilations-Szintigraphie der Lunge ist der Goldstandard für die Detektion chronischer Lungenembolien. Im Rahmen der radiologischen Bildgebung kommt der Unterscheidung zwischen akuten Lungenembolien und chronischen Läsionen eine zunehmende Bedeutung zu.

Bei Patienten mit chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie, die unbehandelt eine schlechte Prognose aufweisen, ist die primäre Behandlungsoption die operative Entfernung des thrombotischen Materials im Sinne einer pulmonalen Endarteriektomie. Mit Hilfe dieser Operation lässt sich durch die Entfernung der zugrunde liegenden chronischen Läsionen in den meisten Fällen sehr effizient eine erhebliche Verbesserung oder gar Normalisierung der pulmonalen Hämodynamik erzielen.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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