Perforationsperitonitis mit septischen Schock: Sofortige OP erforderlich!

Der Patient mit einer Perforationsperitonitis im septischen Schock muss so schnell wie möglich in den Operationssaal, um die Überlebenschancen zu erhöhen, erklärte Christian Eckmann von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Peine auf dem 11. DGAV-Chirurgie-Update-Seminar am 15. und 16. Februar 2019 in Wiesbaden.
Hier gilt die sofortige Fokuskontrolle als oberstes Therapieprinzip. Dies muss auch Konsequenzen in der Priorisierung von Operationen innerhalb des OP-Plans nach sich ziehen, so Eckmann: Patienten mit Perforationsperitonitis und septischem Schock gehören sofort in den nächsten freien Saal!

Dies bedeutet zum einen, dass ggf. auch andere operative Fakultäten ihre Säle bereitstellen müssen. Ferner ist von der Anästhesie zu verlangen, die Stabilisierung des Patienten im Operationssaal anzugehen und nicht erst stundenlang präoperativ auf der Intensivstation.

Da so viele interdisziplinäre Implikationen und Forderungen mit dieser Herangehensweise einhergehen, hält Eckmann eine interdisziplinäre Absprache im Rahmen der OP-Lenkungsgruppe oder ähnlicher Institutionen für unumgänglich.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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