Keine Idealisierung traditioneller Medizin wie der TCM

Vor einer unkritischen Idealisierung traditioneller Medizinsysteme wie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), welche einer historisch genaueren Betrachtung nicht standhält, warnt Rainer Stange von der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einem Editorial der „Zeitschrift für Komplementärmedizin“ (zkm; Heft 6/2018).
So zeigen sich eklatante Brüche in den Auffassungen und Techniken bis hin zu Verboten lang gepflegter Traditionen, etwa der Akupunktur in China. Auch die Mär, dass in der TCM der Arzt zumindest zeitweise erst nach der Behandlung nach dem Zufriedenheitsprinzip vom Patienten entlohnt worden sei, habe nie gestimmt; tatsächlich sei damit „eine teilbare Sehnsucht nach oben gespült“ worden. Weiter wurzele die Rückbesinnung auf traditioneller Medizin bei uns eher in einer Unzufriedenheit über die leicht verfügbare westliche Medizin. G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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