Änderung der Klassifikation von melanozytären Tumoren der Aderhaut

Durch die zunehmende Verfügbarkeit intraokularer Biopsietechniken und molekulargenetischer Methoden zur Differenzierung von Tumorzellen ändert sich die Klassifikation von melanozytären Tumoren der Aderhaut z. Zt. erheblich, erklärte Norbert Bornfeld von der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Essen auf dem 8. Ophthalmologie-Update-Seminar am 16. und 17. November 2018 in Wiesbaden.
Bisherige klinische Kriterien verlieren zu Gunsten molekular-genetischer bzw. immun-pathologischer Parameter zunehmend an Bedeutung. In der Klinik bleibt die Schwierigkeit, zu entscheiden, welche Patienten überwacht werden müssen.

Die Tumordicke ist der wesentlichste Risikofaktor auch in neueren Studien, so dass bei Patienten mit einer Läsion von mehr als 3 mm Dicke eine Biopsie zur Etablierung der Diagnose diskutiert werden sollte.

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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