Neue S3-Leitlinie des DVO zur Osteoporose

Auch wenn die neue S3-Leitlinie des DVO (Dachverband Osteologie) für die Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose keine bahnbrechenden Neuerungen enthält, gibt sie nun den Standard zu diesem Thema für die nächsten Jahre vor, erklärte Dagmar Führer von der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen auf dem 13. DGIM-Internisten-Update-Seminar am 9. und 10. November 2018 in Mainz.
Die Leitlinie gibt klare Empfehlungen, welche Patienten die Basisdiagnostik erhalten sollten. Dies richtet sich prinzipiell nach den Risikofaktoren für Osteoporose. Letztere sind nicht immer gut validiert, aber dennoch gibt die ausführliche Liste an Erkrankungen in der Kurzversion der Leitlinie eine gute Orientierung.

Die Indikation zur Basisdiagnostik bleibt ebenfalls weitgehend unverändert und soll Überdiagnostik vermeiden. Zu betonen ist nochmals, so Führer, dass jüngere Patienten (< 50 Jahre) bei Verdacht auf Osteoporose bei einem Spezialisten vorgestellt werden sollten, da hier i. d. R. eine sekundäre Osteoporose vorliegt, die oft spezielle Diagnostik (z. B. Knochenbiopsie) benötigt.

(http://www.dv-osteologie.org/dvo_leitlinien/dvo-leitlinie-2017)

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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