Deeskalation in der Rheuma-Therapie

Eine Deeskalation von DMARD-Therapien der rheumatoiden Arthritis (RA) ist möglich, berichtete Markus Gaubitz von der Akademie für Manuelle Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf dem 13. DGIM-Internisten-Update-Seminar am 9. und 10. November 2018 in Mainz.
Nach der aktuellen S2e-Leitlinie zur medikamentösen Therapie der RA sollte bei Zustimmung des Patienten zunächst die Glukokortikoidtherapie (falls nicht schon geschehen) ausgeschlichen werden. Im Anschluss kann entweder das biologische DMARD (sog. Biologikum) oder das traditionelle synthetische DMARD (meist Methotrexat) abgebaut werden. Sicher ist ein komplettes Absetzen eines biologischen DMARD wenig erfolgversprechend; daher wird eine Dosisreduzierung oder eine Verlängerung des Applikationsintervall empfohlen, so Gaubitz.

(Fiehn C, Holle J, Iking-Konert C et al.: S2e guideline: Treatment of rheumatoid arthritis with disease-modifying drugs. Z Rheumatol 2018; 77 (Suppl 2): 35-53)

G.-M. Ostendorf, Wiesbaden
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