Kompletten Artikel als PDF kaufen

Unten finden Sie eine Vorschau auf den Inhalt. Der Preis für diesen Artikel im Volltext beträgt 30,00 EUR inkl. MwSt. Sie bekommen den Artikel in wenigen Minuten bequem als PDF an Ihr E-Mail-Postfach geschickt.

MedSach Ausgabe: 06-2018, Seite 244 - 250
K.-D. Thomann, M. Weisz, B. Grüner

Die kausale Bewertung der jugendlichen Hüftkopflösung in der gesetzlichen Unfallversicherung

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Die jugendliche Hüftkopflösung ist die häufigste Hüftgelenkerkrankung bei Kindern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren. Es handelt sich um eine eigenständige Krankheitsentität. Die Epiphyseolyse kann zwar nicht durch einen Unfall ausgelöst-, jedoch in Folge einer stärkeren Gewalteinwirkung auf den proximalen Oberschenkel bzw. das Hüftgelenk gravierend verschlimmert werden. Im Aufsatz werden die medizinischen Grundlagen, der Verlauf und die Epidemiologie der jugendlichen Hüftkopflösung dargestellt. An einem speziellen Fall werden die medizinischen Voraussetzungen einer traumatischen Verschlechterung aus kinderorthopädischer und gutachterlicher Sicht diskutiert. Es schließt sich eine sozialrechtliche Bewertung für die gesetzliche Unfallversicherung an. Unter spezifischen Konstellationen ist eine Anerkennung als Arbeitsunfall möglich. In jedem Einzelfall ist eine eingehende medizinische Begutachtung erforderlich. Für die wertende Entscheidung unter Berücksichtigung aller im Gutachten erhobenen Tatsachen hat der Richter die Verantwortung zu tragen.

Stichworte: Jugendliche Hüftkopflösung – Epiphyseolysis capitis femoris – Arbeitsunfall bei kindlichen Verletzungen – Kausalität – Begutachtung

Abstract English

The causal assessment of juvenile epiphysiolysis of the femur head in statutory accident insurance

Abstract: Juvenile epiphysiolysis of the femur head is the most common hip disorder among children between the ages of 9 and 15. It is a disease entity in its own right. Although epiphysiolysis cannot be triggered by an accident, it can be seriously aggravated as a result of severe trauma to the proximal thigh or hip joint. The essay describes the medical foundations, progression and epidemiology of juvenile epiphysiolysis of the femur head. The medical criteria for an aggravation as a result of trauma are discussed in a specific case from the perspective of paediatric orthopaedics and expert assessment. This is followed by an evaluation of social law for statutory accident insurance. It may be recognised as an occupational injury in specific configurations. A detailed medical assessment is required in each individual case. The judge must assume responsibility for deciding on the merits of the case after duly taking into consideration all the facts contained in the expert report.

Keywords: juvenile epiphysiolysis of the femur head epiphysiolysis capitis femoris Occupational accident in the case of childhood injury causality expert opinion

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Thomann
Landesarzt für Menschen mit Körperbehinderung in Hessen
Am Lindenbaum 6a
60433 Frankfurt am Main

Dr. med. Manfred Weisz
Arzt für Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Kinderorthopädie und Leitender Berater an der Orthopädischen Universitätsklinik „Friedrichsheim“
Marienburgstraße 2
60528 Frankfurt am Main

Bernd Grüner
Direktor des Sozialgerichts Gießen
Ostanlage 19
35390 Gießen

 

  • Zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Heidelberger Gespräch

Vom 29. bis 30. Oktober 2018 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum

Weitere Informationen

 

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 29. - 30.10.2018 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.