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MedSach Ausgabe: 03-2018, Seite 113 - 127
H. Hempfling, M. Wich, A. Eisenkolb, H.T. Klemm

SLAP-Läsionen und deren medizinisch-gutachtliche Wertung

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Die medizinische Wissenschaft konnte insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten durch Fortschritte in der Diagnostik und im operativen Zugang zum Schultergelenk die Systematik spezieller Schädigungsmuster offenlegen. Der kraniale knöcherne Anteil der Schultergelenkpfanne, die damit fest verbundene knorpelige Gelenklippe und die dort entspringende Bizepssehne sowie die anhängenden Kapselbandstrukturen weisen bestimmte wiederkehrende Schädigungskonstellationen auf, die von der medizinischen Wissenschaft als sogenannte SLAP-Läsionen (superior labrum anterior to posterior lesion) systematisiert und eingehend beschrieben wurden. Diese werfen insbesondere auch im Hinblick auf die besonderen Kausalitätsanforderungen in der Unfallversicherung immer wieder die Frage auf, ob es Schädigungskonstellationen oder Hinweise in diesen gibt für eine überwiegend traumatische oder verschleißbedingte Verursachung. Der vorliegende Artikel gibt eine Übersicht zu anatomischen und biomechanischen Grundlagen der verschiedenen SLAP-Läsionen, die Eingang in die gut etablierte und mittlerweile mehrfach erweiterte Klassifikation von Snyder gefunden haben. Es wird der aktuelle Wissenschaftstand zu den bisher bekannten Schädigungsmechanismen dargestellt, aber auch auf die hier notwendigen Abgrenzungen zu den vielfältigen Normvarianten in dieser Region hingewiesen.

Stichworte: SLAP – Schulterinstabilität – Labrum glenoidale – Bizepssehnenschädigung – gesetzliche Unfallversicherung – Ursachenzusammenhang – Begutachtung

Abstract English

SLAP lesions and their medical assessment

Abstract: During the last two decades medical science has made significant advances in diagnostics and surgical approaches to the shoulder joint which have revealed specific pathology patterns. The proximal bony part of the glenoid, the cartilaginous lip attached to the glenoid and the biceps tendon that originates from there, and the capsular and ligamentous structures show specific recurrent damage patterns which have been identified, analysed and systematised by medical science under the term SLAP lesion (superior labrum anterior to posterior lesion). With regard to the specific causality requirements of the German accident insurance sector in particular, the question repeatedly arises whether these SLAP lesions show damage patterns or if the latter indicate the most probable cause to be trauma or wear and tear. The following article provides an overview of basic anatomical and biomechanical information on the different SLAP lesions that have found their way into the well-established SNYDER classification, which has since been extended many times. Current scientific knowledge about the cause of pathologies will be presented as well as the multiple non-pathological variations of the norm that can be found in this anatomical region.

Keywords: SLAP shoulder instability labrum glenoidale biceps tendon lesion statutory accident insurance causality medical assessment

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Harald Hempfling
Büro Murnau – Gutachten
Gabriele-Münter-Platz 2
82418 Murnau

 

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